Besucht:5. 12. 2015
Geschichte: Mitten in der alten Stadt, zwischen Schloss und Marktplatz, steht ein niedriger, polygonaler Glockenturm, der das Geheimnis von 37 Meißner Porzellanglocken birgt. Seine Ursprünge gehen auf das Jahr 1937 zurück, als es anlässlich einer Volkskunstausstellung im Schwarzwald erstmals in den erzgebirgischen Wäldern erklang. Damals bestand das Glockenspiel nur aus 27 Glocken. Nach dem Ende der Ausstellung wurde es als einzigartiges Kleinod von dem passionierten Fabrikanten Emil Krauss erworben, der es 1964 in den Rockelmann-Park am südwestlichen Ortsrand versetzte. Dort war das Glockenspiel jedoch den Witterungseinflüssen ausgesetzt, was zu seiner Abnutzung führte.
In den Jahren 1993 und 1994 erfuhr es eine dramatische Veränderung, als es an seinen heutigen Standort verlegt wurde und ein neues Leben begann. Im ursprünglichen Glockenturm wurde ein neuer Glockensatz installiert, der mit einigen neuen Stimmen versehen wurde. Nun erklingt hier jeden Tag das Lied "Dar Vugelbeerbaam", eine erzgebirgische Volksmelodie, die Erinnerungen an die Vergangenheit wachruft und das Leben der Stadt harmonisch untermalt. Viermal am Tag, um 9, 11, 14 und 17 Uhr, läutet die Glocke ihren magischen Klang und erinnert Einwohner und Besucher an die schönen Tage der Vergangenheit.
Quelle:http://www.mistopis.eu/evropa/nemecko/sasko/krusne_hory/schwarzenberg.htm
Eindrücke:Schöner Glockenturm, leider habe ich ihn nicht läuten hören.