Besucht:18. Juli 2018
Geschichte:Vtelno hatte den Status einer Pfarrgemeinde. Zur örtlichen Pfarrei, die dem Zisterzienserkloster in Osek bei Duchcov unterstellt war, gehörten die Dörfer Chanov, Rudolice nad Bílinou, Skyřice, Stránce und Velebudice. Die erste schriftliche Erwähnung der Pfarrkirche stammt aus dem Jahr 1377. Heute lässt sich jedoch nicht mehr genau bestimmen, wann und an welcher Stelle die erste Kirche stand. Möglicherweise befand sie sich an der Stelle des heutigen Pfarrgartens. Die Kirche und das angrenzende Pfarrhaus brannten 1710 nieder. Die Kirche wurde jedoch durch den Brand nicht vollständig zerstört, da in der neuen Kirche die Glocken der alten Kirche verwendet wurden. In der alten Kirche fanden vor dem Dreißigjährigen Krieg protestantische Gottesdienste statt. Die neue Kirche in Vtelno im Barockstil ließ Abt Jeroným Besnecker errichten; sie ist das Werk des in Litoměřice ansässigen italienischen Baumeisters Octavio Broggio, der sie in kurzer Zeit zwischen 1736 und 1738 errichtete. Einer der ältesten Teile dieser Kirche ist das Taufbecken, das aus der Zeit um 1700 stammt; die barocke Kanzel stammt hingegen aus dem Jahr 1764. Die übrige Ausstattung ist überwiegend im Rokokostil gehalten und stammt vom Bildhauer František Rotter aus den Jahren 1765–1766. Auf der Empore befindet sich eine wertvolle klassizistische Orgel, die 1843 von František Feller aus Libouchec gebaut wurde. Die örtliche Pfarrei bestand bis zum Jahr 1966, als der letzte Pfarrer von Vtelno, Michael Raab, nach Bautzen in Deutschland ging und das Pfarrhaus unbesetzt blieb. Nach 1990 pendelte Pater Jan Netík nach Vtelno, um dort Gottesdienste zu halten.
Quelle:https://www.imostecko.cz/pamatky-mostecka/areal-kostela-povyseni-sv-krize-ve-vtelne/
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Kostel_Povýšení_Heiliges Kreuz (Vtelno)
Quelle:http://www.farnost-most.cz/clanek/vtelno-kostel-povyseni-sv-krize/
Eindrücke:Eine interessante und schlichte Barockkirche, die aufgrund ihrer Lage auf einem Hügel das Wahrzeichen des Ortes bildet.