Besucht:18. Juli 2018
Geschichte:Diese ursprünglich gotische Kirche wird zusammen mit dem Pfarrhaus erstmals im Jahr 1334 erwähnt; damals gehörte sie zum Dekanat Žatec. Von ihrer Gründung an war diese Kirche katholisch, doch das änderte sich im Jahr 1565, als der damalige Gutsherr Jaroslav Boryn aus Lhota die örtlichen Bewohner zum Protestantismus führte. Der letzte katholische Pfarrer hier war somit Johan Schweinzer. Bereits im Jahr 1597 ließ Boryn einen Kirchturm an die Kirche anbauen, der mit dem Wappen seiner Familie verziert ist. Nach dem Ständeraufstand setzte hier eine harte Rekatholisierung ein, und so war Georgius Ohmik ab 1604 der letzte der hiesigen protestantischen Priester vor der Vertreibung. Im Laufe des Dreißigjährigen Krieges brannte die Kirche leider bis auf den Turm nieder, wurde jedoch bereits 1644 im Barockstil wieder aufgebaut. Anschließend wurde die Kirche in den Jahren 1723–1725 einem großen barocken Umbau unterzogen, bei dem das Kirchenschiff erheblich erweitert wurde. Weitere Umbauten erfuhr die Kirche dann im Laufe des 19. Jahrhunderts. Nach 1945 und der Vertreibung der deutschen Bevölkerung wurde die Kirche nicht mehr instand gehalten und es wurde ein Baustopp verhängt. Das Dorf sollte nämlich unter einer großen Halde verschwinden, doch dazu kam es letztendlich nicht, und so wurde die Kirche in den Jahren 1996–1998 renoviert. Im Inneren der Kirche sind bis heute beispielsweise das Taufbecken aus dem Jahr 1600, der Altar des Heiligen Florian aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts sowie die Statuen des Heiligen Adalbert, des Heiligen Vitus und des Heiligen Johannes von Nepomuk erhalten geblieben.
Quelle:http://www.male-brezno.cz/obec-308/soucasnost-obce/kostel/
Quelle:https://www.hrady.cz/index.php?OID=8975&PARAM=11&tid=28759&pos=450
Eindrücke:Eine schlichte und sehenswerte kleine Barockkirche, die das Ortsbild prägt.