Wappen der Stadt:
Besucht:19. Juli 2018
Geschichte:Skršín (deutsch Skirschina) ist eine Gemeinde, die etwa 10 km südöstlich der Stadt Most liegt. Die erste schriftliche Erwähnung der Gemeinde stammt bereits aus dem Jahr 1100. Im Jahr 1102 schenkte Vršovec Nemoj das Dorf Skršín der Kirche von Vyšehrad (Scrisin). Im Jahr 1436 schenkte Kaiser Sigismund das Dorf und den Hof Jakoubek von Vřesovice. Nach ihm ging es in den Besitz seines Enkels Jindřich über. Im 17. Jahrhundert wird die Adelsfamilie aus Dubnice als Eigentümer von Skršín genannt. Ab 1717 gehörte Skršín zum Chotkov-Gut Bělušice. Es blieb bis 1848 Teil dieses Gutes. Nach 1850 wurde es zu einer Ortschaft der Gemeinde Kozly im damaligen Bezirk Teplice. Es gehörte zum Pfarrbezirk Bečov, und die Schule befand sich in Bedřichův Světec. Was die Einwohnerzahl betrifft, so erreichte das Dorf 1880 seinen Höchststand, als hier 246 Einwohner in 43 Häusern lebten. In den 1920er Jahren wurde Skršín eigenständig. Im Jahr 1930 lebten hier 209 Einwohner, doch nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung und der Ansiedlung von Menschen aus dem Landesinneren sank die Einwohnerzahl so stark, dass hier im Jahr 1950 nur noch 103 Einwohner lebten. In den Jahren 1896–1935 gehörte Skršín zum Bezirk Duchcov, danach bis 1960 zum Bezirk Bílina und seit 1960 ist es Teil des Bezirks Most. Die geringste Einwohnerzahl wurde 1980 verzeichnet, als hier 59 Einwohner lebten. Anschließend erholte sich die Gemeinde etwas, sodass im Jahr 2011 hier 108 Einwohner lebten. Der traditionelle Lebensunterhalt der Einwohner war die Landwirtschaft, und das Dorf hat seinen landwirtschaftlichen Charakter bis heute bewahrt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es bei der Gemeinde einen Quarzsteinbruch.
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Skr%C5%A1%C3%ADn
Eindrücke:Ein kleines Dorf, das einige Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Hier stand einst auch eine pseudogotische Kapelle, die heute jedoch leider nicht mehr existiert.