Besucht:18. Juli 2018
Geschichte:An der Stelle des Jupiter-Bergwerks bei Komořany befand sich früher ein riesiger See, der jedoch im 19. Jahrhundert trockengelegt wurde. Anschließend wurde hier mit dem Untertagebau von Kohle begonnen, da die Kohleflözmächtigkeit hier 21 Meter beträgt und der Schacht bis zu einer Tiefe von 56 Metern unter der Oberfläche reichte. Die Überdeckung war jedoch nicht hoch genug, sodass es zur Bildung von Grubenlöchern kam. Diese Grubenlöcher füllten sich bei starken Regenfällen mit Wasser. Der Winter 1902 war sehr regen- und schneereich, sodass der Fluss Bělá über die Ufer trat und das Gebiet hier überschwemmte. Schließlich kam es am 14. Januar 1902 kurz vor zwölf Uhr zu einem Wassereinbruch, genau zu dem Zeitpunkt, als hier insgesamt 123 Bergleute arbeiteten. Leider blieben 43 Bergleute im Bergwerk verschüttet. Nach diesem Ereignis wurde der Bergbau in diesem Bergwerk nie wieder aufgenommen. Noch im selben Jahr wurde auf dem Friedhof in Komořany dieses Denkmal zusammen mit den Gräbern der verstorbenen Bergleute enthüllt. In den 1980er Jahren wurde Komořany jedoch dem Erdboden gleichgemacht, und so wurde dieses Denkmal zusammen mit den Gräbern auf den Friedhof von Most hinter das Gebäude des ehemaligen Krematoriums verlegt.
Quelle:https://www.turistika.cz/mista/pomnik-na-pamatku-hornicke-tragedie-na-dole-jupiter/detail
Eindrücke:Ein reich verziertes Denkmal, das an ein tragisches Ereignis erinnert.