Besucht:18. Juli 2018
Geschichte:Dieses Gebäude des städtischen Krematoriums stammt aus den Jahren 1923–1924 und wurde vom Most-Bauunternehmer Ing. Anton Switil nach den Plänen des Wiener Architekten August Kirstein errichtet. Die äußere Form des Gebäudes wurde im Stil einer klassizistischen Kirche mit einer Kupferkuppel und einem vorgezogenen Eingang mit antiken Elementen gestaltet. Das Gebäude ist ein Zeugnis der tschechischen individualistischen Moderne. Den Hauptteil des Gebäudes bildet eine quadratische Zeremonienhalle mit einer langgestreckten, halbkreisförmig abgeschlossenen Apsis und angrenzenden Räumen an den Seiten. Der Saal wird von einer Kuppel gekrönt. An den Ecken der Fassade stehen zwei mächtige Pylone, die mit zylindrischen Aufbauten mit Reliefverzierungen abgeschlossen sind. Dazwischen befindet sich ein Eingangsbereich mit vier dorischen Säulen, im Tympanon steht die Inschrift PAX. Der Eingangsbereich mit der Treppe wird an den Seiten von kleinen Mauern ergänzt. Das Gebäude liegt an einem sanften Hang, und kaskadenförmig schmiegt sich ein Becken mit Reliefs von weiblichen und männlichen Figuren daran. Bis 1974 diente dieses Bauwerk als Krematorium. Anschließend wurde es mehrfach renoviert. Schließlich wurde in den 1990er Jahren beschlossen, hier ein internationales Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs zu errichten, und so fand bereits 1998 die feierliche Eröffnung statt. Anschließend traten jedoch Probleme mit aufsteigendem Wasser auf, weshalb das Museum geschlossen wurde und nur noch gelegentlich geöffnet war. Im Jahr 2013 kam es zu einer Vereinbarung zwischen der Stadt Most und dem Verein über die Neugestaltung der Ausstellung, und so wurde diese Gedenkstätte renoviert und am 12. Mai 2014 wiedereröffnet. Teil der Gedenkstätte sollen auch ein Suchzentrum und eine Datenbank sein.
Quelle:http://www.pamatnik-most.cz/web/index.php/pamatnik
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Památník_obětem_II._Die Weltkriege in Most
Eindrücke:Ein interessantes Gebäude, in dem sich das Museum befindet – das konnte ich mir nicht ansehen, da ich zu spät gekommen war.