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Milá – PR Milá

Informationen

Besucht:19. Juli 2018

Geschichte:Das Naturschutzgebiet Milá ist ein Schutzgebiet im Bezirk Most in der Region Ústí nad Labem. Milá wurde am 25. Februar 1958 zum Naturschutzgebiet erklärt. Grund für den Schutz ist das Vorkommen thermophiler Pflanzengemeinschaften, die vor allem die nach Südwesten ausgerichteten Hänge des Hügels bewachsen und sich durch eine Reihe geschützter Pflanzenarten auszeichnen. Gegenstand des Schutzes ist auch das Klimaxstadium des Waldes, der vor allem die nach Norden ausgerichteten Hänge bedeckt. Der Klimaxwald ist die endgültige natürliche Pflanzengemeinschaft, die hier unter den derzeitigen klimatischen Bedingungen entstehen kann. Die Einzigartigkeit des Waldes auf dem Milá liegt vor allem darin, dass er inmitten einer landwirtschaftlich genutzten Landschaft erhalten geblieben ist, da andere Wälder in diesem Teil des Mittelgebirges der intensiven Beweidung weichen mussten. Das Gebiet wird seit der Jungsteinzeit vom Menschen genutzt. Die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere auf dem Milé ist vor allem auf die vielfältige Abfolge von Biotopen zurückzuführen – von der Felsspaltenvegetation über Gras- und Strauchformationen mit Steppen- und Waldsteppencharakter bis hin zum Laubwald.

Im Tertiär fand hier eine massive neovulkanische Aktivität statt. Basisches Magma durchbrach die Kreideablagerungen, die im Laufe der Zeit der Erosion erlagen, wodurch die magmatischen Gesteine freigelegt wurden. Die Form des Reliefs wurde durch exogene Kräfte, insbesondere durch kryogene Prozesse, weiter geformt. Aus der relativ flachen Landschaft ragen so vulkanische Gebilde in Form von Kegeln, Hügeln, Kuppen und Bergrücken hervor. Der Hügel Milé erreicht eine Höhe von 510 m ü. NN und besteht aus Nephelinbasalt, der eine schwarze bis grauschwarze Farbe aufweist. Der Nephelinbasalt weist eine säulenförmige Schichtung auf, die sich beim gleichmäßigen Abkühlen des Vulkankörpers gebildet hat. Die säulenförmige Schichtung ist an den Südwest- und Südosthängen des Hügels gut zu erkennen, wo die Felsen stellenweise aus der Grasvegetation herausragen. Die Risse, die sich im Basalt bilden, werden überwiegend durch Frost verursacht. Der Hügel zeichnet sich durch eine Vielfalt an geomorphologischen Formen aus. An der Nordwestseite des Hügels sind Aufschlüsse von kalkhaltigen Mergeln zu sehen, die Überreste ehemals mächtiger, abgetragener Kreideablagerungen sind. In den unteren Bereichen der Hänge befinden sich Geröllfelder, von denen der größte Teil aus dem Pleistozän stammt.

Das Naturschutzgebiet liegt in einem landwirtschaftlich genutzten Gebiet. In der umliegenden Landschaft befinden sich Felder, auf denen vor allem Getreide angebaut wird. Aus phytogeografischer Sicht gehört das Böhmische Mittelgebirge zur warmen Zone der pannonischen Flora. Wärmeliebende Pflanzen wurden hier in den Warmzeiten aus Südosteuropa verbreitet. Günstige Bedingungen ermöglichten die Entstehung von Steppenformen, die sich auf trockenen und warmen Ebenen sowie an Hängen mit flachem Boden bildeten. Die heutige Vegetation ist das Ergebnis einer langjährigen Entwicklung, bei der das Klima der Hauptfaktor war, der sekundär auch an geologischen Prozessen wie Verwitterung, Denudation und der Entstehung von Bodentypen mitwirkte. Auch menschliche Aktivitäten hatten Einfluss auf die Zusammensetzung der Vegetation. Gemeinschaften, die der ursprünglichen Zusammensetzung am nächsten kommen, finden sich heute nur noch an widerstandsfähigen Standorten – auf Hügeln und Felsen. Der Teil des Naturschutzgebiets, in dem Milá liegt, gehört zur klimatischen Zone „mäßig trocken bis trocken“ mit milden Wintern und geringer jährlicher Niederschlagsmenge. Spezifische lokale Bedingungen (geologische, niederschlagsbezogene, mikroklimatische und andere) führen dazu, dass sich die Vegetation auf dem Milá von anderen Standorten im Mittelgebirge unterscheidet.

Die Pflanzengemeinschaften auf dem Milá lassen sich wie folgt unterteilen: Brachland am Fuße des Hügels, das als Weideland genutzt wurde; Waldsteppe mit Baumbestand an der Südseite des Hügels; Felssteppe auf exponierten Felsen; Geröllgemeinschaften; Steppengemeinschaften in den Gipfelbereichen; Waldformationen auf der Nordhälfte des Hügels. Die einzelnen Biotope vermischen sich aufgrund der Größe des Gebiets und der geomorphologischen Vielfalt miteinander und beeinflussen sich gegenseitig. Nicht zu vergessen ist auch die Schutzzone des Naturschutzgebiets, in die Pflanzen aus den Feldern eindringen. Die Zusammensetzung der Vegetation wurde stark durch die Viehweide beeinflusst. Die allmähliche Aufgabe der Weidewirtschaft und der Übergang zu intensiverer landwirtschaftlicher Nutzung erfolgte etwa Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Beweidung vertragen vor allem dornige Arten wie: Stiellose Klette (Carlina acaulis), Disteln und Kletten, Acker-Kratzdistel (Eryngium campestre), Gewöhnlicher Skunkcress (Echium vulgare), Heilender Hundszahn (Cynoglossum officinale), Braune Pippau (Nonea pulla) und Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias). Weitere auffällige Pflanzen sind der Bergklee (Trifolium montanum), die Weiße Fingerkraut (Potentilla alba), der Echte Labkraut (Galium verum), Acker-Knaulgras (Melampyrum arvense), die Schopflinde (Polygala comosa) und die Wiesen-Schneeglöckchen (Gagea pratensis). Am nordwestlichen Fuß des Berges, auf kalkhaltigen Mergelböden, wachsen die Stachel-Fingerkraut (Ononis spinosa) und der Kichererbsen-Steinkraut (Astragalus cicer). An den trockensten, nach Süden ausgerichteten Stellen rund um den Fuß des Hügels findet man Österreichischen Flachs (Linum austriacum), Frühlings-Adonisröschen (Adonis vernalis), Kleines Gelbkraut (Thalictrum minus), am nördlichen Fuß den Augenbrauen-Trličník (Gentianopsis ciliata). Interessant ist, dass diese ausgesprochen wärmeliebenden Pflanzen auch in die weniger günstigen Lebensräume in den nördlichen Teilen des Hügels vordringen. Auf der Südseite wachsen an feuchteren Stellen und in den Mulden zwischen den Felsen Gehölze – Eschen (Fraxinus), Weißdorn (Crataegus), Haselnusssträucher (Corylus) und einige Rosenarten. Vereinzelt findet man hier auch Spindelsträucher (Euonymus) und Geißblatt (Lonicera). An diesen mäßig feuchten und lichten Waldstellen wachsen die Martagon-Lilie (Lilium martagon), das Duftveilchen (Viola odorata), Bärlauch (Alliaria officinalis), die Mehrjährige Hahnenfußblume (Mercurialis perennis) und selten auch die Verzweigte Weißblume (Anthericum ramosum). Mesophile Haine gehen in der Höhe in xerophile Haine mit Beständen an Schwarzdorn (Prunus), Schneeball (Viburnum) und Gewöhnlichem Liguster (Ligustrum vulgare) über. An Kräutern finden wir hier z. B. den Duftenden Kuckuck (Polygonatum odoratum), die Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria), das Behaarte Veilchen (Viola hirta), die Wundklee (Anthyllis vulneraria), Spargel (Asparagus officinalis), vereinzelt die Rote Königskerze (Verbascum phoeniceum) und die Pannonische Platterbse (Lathyrus pannonicus). In feinerem Geröll mit Erde wachsen Arten wie die Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum), Traubenhyazinthe (Muscari comosum), Grauer Labkraut (Galium glaucum), Gerber (Stachys recta) und Sand-Fingerkraut (Potentilla arenaria). Grobe Geröllhalden sind vegetationsarm; neben Moosen finden wir hier das Große Fetthenne (Hylotelephium maximum), die Weiße Fetthenne (Sedum album), die Scharfe Fetthenne (Sedum acre), Grasarten wie die Rillen-Schwingel (Festuca rupicola), die Schmalblättrige Koelerie (Koeleria macrantha), die Siebenland-Melisse (Melica transsilvanica), die Aufrechte Bromus (Bromus erectus) und die Fieder-Knaulgras (Brachypodium pinnatum). Felsbiotope weisen sehr vielfältige Standortbedingungen auf. Hier gibt es sowohl extrem trockene Stellen als auch Stellen mit reichlich Wasser in Felsspalten. Die Felspflanzen auf dem Milá wachsen nicht nur auf größeren Felsen, sondern auch auf kleinen Felsvorsprüngen, die sich über den gesamten Südhang erstrecken. Die auffälligste Pflanze, die niemals außerhalb von Felsen vorkommt und mit ihren leuchtend gelben Blüten einen Kontrast zur dunklen Felsoberfläche bildet, ist die Felsen-Goldblume (Aurinia saxatilis). Weitere auffällige Arten sind die Wiesen-Anemone (Pulsatilla pratensis), die Lilienblättrige Antherikum (Anthericum liliago) und die Schafgarbe (Erysimum crepidifolium). In Felsspalten wachsen Farne wie der Rote Tüpfelfarn (Asplenium trichomanes) und der Nordische Tüpfelfarn (Asplenium septentrionale). Häufig findet man in der Nähe der Felsen den Fennel-Sesel (Seseli hippomarathrum), den Leinenblättrigen Thesium (Thesium linophyllon) und den Berg-Knoblauch (Allium senecens subsp. montanum). An trockeneren Stellen in den Mulden findet man die Vogelwicke (Vicia cracca) und die Gewöhnliche Klebe (Viscaria vulgaris); unter den Gräsern ist die Graue Schwingel (Festuca pallensa) von Bedeutung. Die bedeutendsten Petrofyten auf dem Milá sind das Zweifarbige Veilchen (Viola ambigua), das rund um die Felsen des Südhangs wächst, und der Bergknoblauch (Allium strictum) in den Felsspalten. Beide Arten haben hier ihren westlichsten Standort innerhalb ihres Verbreitungsgebiets in Europa. Von den Gehölzen wächst in der Nähe der Felsen die Weißdornbeere (Sorbus aria). Der interessanteste Abschnitt ist der Hang unterhalb des Gipfelbereichs auf der Süd- und Südwestseite, wo die wärmsten xerothermen und steppenartigen Gesellschaften mit typischem Federgrasbewuchs (Stipa) vorkommen. Diese Standorte lassen sich am besten als blühende Federgras-Steppe beschreiben. Die bedeutendsten Arten sind die Federgräser: das Haarfedergras (Stipa capillata), das Federgras (Stipa pennata), das Dünnblättrige Federgras (Stipa tirsa) und das Zierfedergras (Stipa pulcherrima). Weiterhin Walliser Schwingel (Festuca valesiaca), Stängelloser Steinklee (Astragalus exscapus), Pontischer Beifuß (Artemisia pontica), Edler Schafgarbe (Achillea nobilis) und Alpenklee (Trifolium alpestre). Auf dem Gipfel des Hügels kommen wieder feuchtigkeitsliebende Arten vor, hier befindet sich eine bunte Wiesen-Steppe mit Wundklee (Anthyllis vulneraria), Wiesen-Salbei (Salvia pratensis), Mädesüß (Filipendula ulmaria) und Gräsern wie der Niederen Segge (Carex humilis) und Schwingel (Festuca). Dort, wo sich der Gipfel nach Norden neigt, treten im Umkreis von wenigen Metern feuchtigkeitsliebende Hainvegetationen auf, die in die Waldsteppe übergehen. Hier wachsen Arten wie die Frühlingsprimel (Primula veris), die Martagonlilie (Lilium martagon) und die Frühlings-Gänseblümchen (Ficaria verna). Eine interessante Pflanze sind hier die nichtgrünen parasitären Sommerwurzgewächse (Orobanche), von denen die bläuliche Sommerwurz (Orobanche coerulescens) als kritisch gefährdet und sehr selten gilt. Die Waldsteppe geht in Wald über. Die vorherrschenden Baumarten sind Linden (Tilia), Eschen (Fraxinus), die Kleine Ulme (Ulmus minor) und der Feldahorn (Acer campestre); seltener ist die Zitterpappel (Populus tremula), Eichen (Quercus) fehlen fast vollständig. Eine nicht heimische Baumart ist hier die Robinie (Robinia pseudoacacia), die giftige Stoffe absondert und somit die Zusammensetzung des Bestands negativ beeinflusst. Robinien werden daher entfernt. An Kräutern finden wir hier den Kleinen Wiesenknopf (Chaerophyllum temulentum), den Waldkerbel (Anthriscus sylvestris), Zweiblättriges Maianthemum (Maianthemum bifolium), Ranunkel-Anemone (Anemone ranunculoides), Duftendes Veilchen (Viola odorata), Hohlblättrige Korydalis (Corydalis cava), Stinkende Storchschnabel (Geranium robertianum), Mehrjährige Hahnenfuß (Mercurialis perennis), Wald-Leinkraut (Silene nemoralis) und Goldgelber Hahnenfuß (Ranunculus auricomus agg.). Weitere Arten, die auf dem Milé vorkommen, sind der Ganzblättrige Sternblumengewächs (Tephroseris integrifolia), die Flaumeiche (Quercus pubescens), der Gewöhnliche Hartriegel (Cornus mas) und die Wiesen-Kornblume (Centaurea triumfettii). Daneben kommen hier auch Sommerwurzgewächse (Orobanche) vor, von denen die Blaue Sommerwurz (Orobanche coerulescens) die seltenste ist. Im Jahr 2008 wurde aus diesem Gebiet eine neue Baumart beschrieben: die Mil-Eberesche (Sorbus milensis). Um die hohe Pflanzenvielfalt zu erhalten, empfiehlt der Bewirtschaftungsplan die Rückkehr zur Beweidung durch Schafe und Ziegen.

Zu den Kleinsäugern auf dem Milá gehören der Gemeine Spitzmaus (Sorex araneus), die Waldmaus (Apodemus flavicolis), die Feldwühlmaus (Microtus arvalis), die Waldmaus (Apodemus sylvaticus) und die Graue Zittermaus (Crocidura suaveolens). Für den früher weit verbreiteten Ziesel (Spermophilus citellus) wurde heute ein Schutzprogramm aufgelegt. Von den größeren Säugetieren kann man auf eine Herde Mufflons stoßen, deren Vorkommen hier nicht heimisch ist. Außerdem das Wildschwein (Sus scrofa). Zu den dominierenden Vogelarten gehören die Waldpieper (Anthus trivialis) und die Goldammer (Emberiza citrinella). Seltener sind der Rotkopfwürger (Lanius collurio), der Gartenammer (Emberiza hortulana) und die Kalanderammer (Emberiza calandra). Auch die Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus) und der Hausrotschwanz (Phoenicurus ochrlos) kommen hierher. In den Waldsteppenbeständen nistet der Grünspecht (Picus viridis). Die Höhlen in alten Linden werden von Staren (Sturnus vulgaris) und zahlreichen Populationen von Schwarzkehlchen (Ficedula hypoleuca) besiedelt. Die Baumkronen besiedeln der Pirol (Oriolus oriolus) und der Fitis (Phylloscopus trochilus). Außerdem kommen beispielsweise die Mönchsgrasmücke (Sylvia atricapilla), die Turteltaube (Streptopelia turtur) und die Ringeltaube (Columba palumbus) vor. Nicht sehr häufig sind die Elster (Garrulus glandarius) und der Tannenhäher (Coccothraustes coccothraustes). Am Waldrand kann man den Buchfink (Fringilla coelebs) und das Rotkehlchen (Cuculus canorus) beobachten. Von den Raubvögeln nisten hier der Mäusebussard (Buteo buteo) und der Turmfalke (Falco tinnunculus). Beobachtet wurden der Waldfalken (Falco subbuteo) und der Sperber (Accipiter nisus). Auf den Brachflächen unterhalb des Hügels wurden die Feldlerche (Alauda arvensis), der Braunkehlchen (Saxicola rubetra), der Stieglitz (Carduelis carduelis), Sumpfmeise (Parus palustris) und die Dorngrasmücke (Sylvia curruca) beobachtet. Es gibt zahlreiche Elster (Pica pica). Auf der Suche nach Nahrung fliegen Rauchschwalben (Hirundo rustica) vorbei. Von der Herpetofauna sind hier die Zauneidechse (Lacerta agilis), die Glattnatter (Coronella austriaca) und die Blindschleiche (Anguis fragilis) anzutreffen. Eine große Vielfalt weisen die wirbellosen Tiere auf. Das Vorkommen von Weichtieren sagt viel über den Charakter der einzelnen Biotope und die Naturgeschichte des Gebiets aus. Diese Arten breiten sich sehr langsam aus, haben spezifische ökologische Ansprüche und ihre Schalen bleiben oft in den Sedimenten erhalten. In der Abfolge der vielfältigen Biotope vermischen sich die Arten miteinander. Für den südlichen Ausläufer sind die Gewöhnliche Trockenland-Schnecke (Helicella candicans) und die Streifenschnecke (Cepaea vindobonensis) typische Arten. Auf den Felsen mit Steppenvegetation dominieren die Zweizahn-Perlmuschel (Pupilla bigranata), die Zylindrische Truncatellina (Truncatellina cylindrica), die Zwerg-Vertigo (Vertigo pygmea) und die Kleine Vallonia (Vallonia pulchella). In den Geröllhalden wurden die Arten Felsen-Orcula (Orcula dolium), Glatte Spindelschnecke (Cochlodina laminata) und Glatte Glasschnecke (Oxychilus glaber) festgestellt. An Insekten kommen hier vor allem Laufkäfer (Carabidae), Kurzflügelkäfer (Brachinini), Kurzflügelkäfer (Staphylinidae), Rüsselkäfer (Curculionidae), Blattkäfer (Chrysomelidae) und Aaskäfer (Silphidae). An den trockensten Stellen findet man den Sandläufer (Opatrum sabulosum). Weitere beobachtete Gattungen sind die Harpalus-Arten, der Mistkäfer (Aphodius) und der Maikäfer (Melolontha). Von den Schmetterlingen kommen hier z. B. der Schwalbenschwanz (Papilio machaon), der Kleiner Schwalbenschwanz (Iphiclides podalirius), der Falter Hipparchia semele, der Falter Chazara briseis (der als vom Aussterben bedroht gilt) sowie der Admiral (Vanessa atalanta).

Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Milá_(Naturschutzgebiet)

Eindrücke:Auch wenn es nicht so aussieht, ist der Aufstieg auf diesen Hügel eine ziemliche Strapaze, aber ich finde, dass es sich wirklich lohnt. Dieser Ort ist absolut einzigartig, mit seiner wunderschönen und interessanten Natur und dazu noch dieser herrlichen Aussicht.

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