Besucht:21. Juli 2018
Geschichte:Der Bau dieser Kirche im klassizistischen Stil begann nach einem Besuch von Kaiser Joseph II., der 1766 auf seiner Reise durch das Erzgebirge auch Malý Háj und Rudolice besuchte und den Einwohnern versprach, eine Schule und eine Kirche zu errichten. Der Bau wurde durch den Bayerischen Erbfolgekrieg unterbrochen, der von 1778 bis 1779 andauerte und erst 1781 fortgesetzt wurde. Die Kirche selbst wurde 1783 fertiggestellt und erst 1791 geweiht. Die gesamte Kirche wurde aufgrund des rauen Klimas in dieser Gegend so schlicht und in diesem Stil erbaut. Schließlich wurde sie 1852 zur Pfarrkirche. Der Hauptaltar dieser Kirche wurde ursprünglich durch ein Gemälde der Heiligen Dreifaltigkeit von A. Fridrich geschmückt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Vertreibung der deutschen Bevölkerung wurde die Kirche nicht mehr instand gehalten und verfiel; erst Ende der 1990er Jahre wurde sie einer umfassenden Sanierung unterzogen. Die heutige Ausstattung der Kirche stammt aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts und stammt aus dem aufgelösten Kloster in Louny. Schließlich wurde am 31. Dezember 2012 die Pfarrei aufgelöst und die Kirche wurde einer Filialkirche der Kirche in Horní Jiřetín.
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Kostel_Nejsv%C4%9Bt%C4%9Bj%C5%A1%C3%AD_Trojice_(Mal%C3%BD_H%C3%A1j)
Quelle:https://www.hrady.cz/index.php?OID=9550
Eindrücke:Eine interessante Bergkapelle, die aufgrund ihrer Bauweise und Lage im Grunde genommen einzigartig ist.