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Louka bei Litvínov

Informationen

Wappen der Stadt:

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Besucht:19. Juli 2018

Geschichte:Louka bei Litvínov ist eine Gemeinde, die etwa 1,5 km südöstlich der Stadt Litvínov am Ufer des Radčický-Baches liegt. Die erste schriftliche Erwähnung von Louka stammt aus dem Jahr 1289, als der örtliche Gutsbesitzer Thymo de Ryhsin (auch bekannt als de Rýzmburk) dem Zisterzienserkloster in Osek eine halbe Mark Silber aus dem Dorf Louka schenkte. Im Jahr 1386 bestätigte König Wenzel IV. Boreš von Rýzmburk, dass er von Kašpar von Ertmansdorf und Nikl Kuchmistr die Dörfer Louka und Janov gekauft hatte. Im Jahr 1398 verkauften die Söhne von Boreš die Burg Rýzmburk samt allem Zubehör an den Meißner Markgrafen Wilhelm. Louka erhielt Petr von Gablonec als Lehen. Im Jahr 1412 war Jiří Krines von Rotenhof der Besitzer des Dorfes. Um die Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert gehörte Louka den Kaplířs aus Sulevice. Im Jahr 1523 trat Jan Kaplíř aus Sulevice den Gutshof an Děpolt aus Lobkovice ab. In den folgenden Jahren entstand durch den Zusammenschluss der Güter Duchcov und Horní Litvínov ein Herrschaftsgebiet. Im Jahr 1639 starb der kinderlose František Josef Lobkovic. Seine Witwe Marie Polyxena von Talmberk heiratete 1642 Maxmilián von Waldstein, dem sie das Gut Duchov-Horní Litvínov als Mitgift einbrachte. Louka gehörte dann bis zum Jahr 1848 zu diesem Gut. Im Jahr 1850 wurde es zwar zu einer eigenständigen Gemeinde, wurde aber bald darauf zu einem Ortsteil von Horní Litvínov. Seit 1897 war es wieder eine eigenständige Gemeinde. Der ursprüngliche Beruf der Einwohner war die Landwirtschaft. In der Gemeinde befand sich ein Gutshof, in ihrem nördlichen Teil am Teich eine Mühle, die jedoch bereits in der frühen Neuzeit spurlos verschwand. Die Entwicklung der Gemeinde wurde ab dem Ende des 19. Jahrhunderts durch den Kohlebergbau bestimmt. Im Jahr 1889 erwarb das Kreditinstitut aus Dresden im Katastergebiet von Louka Grundstücke für den Bergbau, und die Zeche Pluto wurde am 31. Juli 1891 eröffnet. Mit dieser industriellen Entwicklung entstand der Bedarf an einer Erweiterung der Eisenbahn, sodass der alte Bahnhof an der Strecke Duchcov–Podmokly aus dem Jahr 1877 stillgelegt und an der neu gebauten Strecke Prag–Moldava (Prag-Duchcov-Bahn) am 20. Mai 1894 ein neuer Bahnhof eröffnet. Mit der industriellen Entwicklung wuchs auch die Einwohnerzahl, vor allem durch tschechische Bergleute aus dem Landesinneren, wodurch sich auch die nationale Zusammensetzung veränderte. Es entstanden tschechische Vereine: 1896 die Ortsgruppe der „Národní jednota severočeská“ (Nordböhmische Nationalvereinigung) und 1897 der Sokol. Im Schuljahr 1913/14 wurde in Louka im Haus Nr. 107 auch eine tschechische Schule eröffnet, vorerst als Privatschule. Im Jahr 1919 wurde sie zur öffentlichen Volksschule. Die deutsche Schule bestand in Louka seit 1854 als Zweigstelle und seit 1870 als Volksschule im Haus Nr. 14. Bis zur Gründung der Schule besuchten die Kinder die Klosterschule in Mariánské Radčice. Das neue Schulgebäude wurde 1893 errichtet. In den Jahren 1930–1931 wurde das Gebäude für die tschechische Schule gebaut. In denselben Jahren wurde im Ort auch eine Kanalisation angelegt. Während der Wirtschaftskrise in den 1930er Jahren stieg die Arbeitslosigkeit im Ort deutlich an. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Vermögen tschechischer Unternehmen und öffentlicher Körperschaften beschlagnahmt. Die tschechische Schule wurde geschlossen und ihr Gebäude wurde von der örtlichen SA-Einheit genutzt. Im Jahr 1947 schlossen sich die Gemeinden Horní Litvínov, Dolní Litvínov, Chudeřín, Šumná und Louka zur neuen Stadt Litvínov zusammen. Louka als eigenständige Gemeinde erlosch und trug die Bezeichnung Litvínov IV. In den folgenden Jahren erlangte sie jedoch wieder ihre Eigenständigkeit.[2] Im Zuge der Ausweitung des Kohleabbaus drohte der Gemeinde 1992 die vollständige Zerstörung. Glücklicherweise blieb ihr dieses Schicksal erspart, da es nach 1989 zu einem Rückgang des Abbaus und zur Festlegung sogenannter territorialer Grenzen kam.

Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Louka_u_Litv%C3%ADnova

Eindrücke:Ein kleiner Ort mit einigen Sehenswürdigkeiten.

Karte von

Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

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