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Steinbruch

Informationen

Wappen der Stadt:

Lom_Zeichen

Besucht:19. Juli 2018

Geschichte:Lom (deutsch: Bruch) ist eine Stadt mit langgestrecktem Grundriss, die 2 Kilometer östlich von Litvínov liegt. Die Gründung dieser Gemeinde erfolgte vermutlich im Jahr 1207, als die Ortschaft Brunch erstmals erwähnt wurde. Es ist jedoch fraglich, ob es sich dabei um diese Ortschaft handelt oder nur um einen Ortsnamen. Sicher ist, dass der älteste bestätigte Urkundenbeleg für diese Ortschaft aus dem Jahr 1341 stammt, als König Johann von Luxemburg dem Kloster Osek seine Privilegien bestätigte. Dies beweist, dass diese Ortschaft zu dieser Zeit zum Kloster Osek gehörte. Aus den erhaltenen Aufzeichnungen wissen wir auch, dass in dieser Gemeinde ein Gutshof stand, der dem Geschlecht der Gerunk von Lom gehörte, einem alten Adelsgeschlecht aus Nordböhmen, das Lehnspflicht gegenüber dem Geschlecht der Hrabišic und vor allem gegenüber den Herren von Rýzmburk. Gerunka von Lom vermachte dem Kloster in Osek kurz vor dem Jahr 1341 seinen Anteil, und dank dieser Großzügigkeit wurde er nach seinem Tod im Jahr 1346 im Kloster Osek beigesetzt, wo sein Grabstein bis heute erhalten ist. Gerunkas Sohn Jan wurde in den Jahren 1354–1356 Pfarrer an der Kirche in Horní Jiřetín. Die letzte Erwähnung dieser Familie stammt aus dem Jahr 1456, als Jan Gerung de Lome Burgvogt der Burg Most war; danach verschwand diese Familie aus der Geschichte.

Die hiesigen Bewohner lebten hauptsächlich von der Landwirtschaft. Dies belegt bereits das Grundbuch aus dem Jahr 1560, in dem 38 Eigentümer vorwiegend landwirtschaftlicher Höfe verzeichnet sind. Im Neuen Urbar des Klosters Oseck aus dem Jahr 1603 ist vermerkt, dass es hier 46 Leibeigene, 24 Pachtgüter, 21 kleinere Höfe, 2 Mühlen und 2 Kleinbetriebe gab. Der Dreißigjährige Krieg hinterließ in diesem Dorf tiefe Spuren, denn noch im Jahr 1659 berichtet Pfarrer P. Weigel, dass die Gemeinde Lom aufgrund der Notlage nur geringe Zehnten abführt, und zwar ausschließlich Roggen. Im Laufe des 18. Jahrhunderts kam es in dieser Gemeinde zu einer Ausweitung der Wirtschaftstätigkeit, da sich hier verschiedene Handwerksberufe zu entwickeln begannen, unter denen vor allem die Strumpfwarenherstellung vorherrschte. Im Jahr 1833 wird berichtet, dass hier insgesamt 606 Einwohner lebten. Bis zum Ende des Feudalismus gehörte diese Gemeinde zum Kloster Osek, doch der Feudalismus endete, und so wurde diese Gemeinde 1849 Teil der Gemeinde Mariánské Radčice im politischen Bezirk Duchcov. Im Jahr 1868 trennte sich das Städtchen Lom und wurde eigenständig. Im Jahr 1918 hatte das Stadtzentrum im Wesentlichen bereits das gleiche Aussehen wie heute, lediglich bei Straßenbauarbeiten wurden einige kleinere Objekte entfernt, darunter die Statue von Kaiser Joseph II. Im Wesentlichen lebte die hiesige Gemeinde im Laufe des 19. und auch des 20. Jahrhunderts vor allem vom Kohlebergbau in der näheren Umgebung. Die erste Kohlemine, die hier eröffnet wurde, war 1890 die Johann-I.-Mine. Dieser Aufschwung führte dazu, dass die Einwohnerzahl von insgesamt 913 im Jahr 1880 auf 8.841 im Jahr 1910 anstieg. Dieser Faktor führte zu einem Mangel an Wohnraum, sodass nach und nach Bergarbeitersiedlungen entstanden. Bereits 1902 wurde die Gemeinde zur Marktgemeinde erhoben und schließlich 1938 zur Stadt, zu dieser Zeit lebten hier 9.190 Einwohner. Leider folgte darauf der Zweite Weltkrieg und danach die Vertreibung der deutschen Bevölkerung, die einen sehr düsteren Beigeschmack hatte. Denn am 10. Mai 1945 wurden an der Mauer der örtlichen Kirche mindestens 36 einheimische Deutsche ermordet, wobei es mit Sicherheit mehr waren. Die Täter dieser Tat wurden nie gefunden. Es folgte der Niedergang der Stadt. Im Jahr 1950 lebten hier nach der Vertreibung 5.507 Einwohner, doch danach sank die Zahl stetig. Im Jahr 2001 war die Einwohnerzahl sogar auf 2.641 gesunken.

Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Lom_ (Landkreis Most)

Quelle:http://litvinov.sator.eu/kategorie/okolni-obce/lom-u-mostu/historie-obce-lomu-casti-obce-loucne

Eindrücke:Eine kleine Stadt, die viel zu bieten hat.

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Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

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