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Steinbruch – Bergbaukolonie Johannská

Informationen

Besucht:19. Juli 2018

Geschichte:Mit dem starken Ausbau des Kohlebergbaus kam es in dieser Gemeinde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem Bevölkerungswachstum. Gerade in dieser Zeit entstanden hier Bergarbeiterkolonien. Die meisten Kolonien wurden jedoch im Laufe der Zeit aufgrund des sich ausweitenden Kohlebergbaus zerstört. Diese Siedlung ist daher eine kleine Besonderheit. Die Siedlung selbst entstand in den Jahren 1889–1914 auf Kosten des Bergwerks „Johann“, das später in „Koh-i-noor“ umbenannt wurde. Die gesamte Siedlung bestand schließlich aus zwei Reihen einstöckiger Häuschen. Zu jedem Häuschen gehörte ein Schuppen, und das Häuschen selbst verfügte über einen Flur, eine kleine Küche mit einem Kohleofen, ein 4 x 4 m großes Zimmer und einen kleinen Dachboden. Im Jahr 1918 wurden die Schuppen aus den Seitengassen vor die Häuser selbst verlegt. Bis zum Jahr 1920 verfügte die gesamte Siedlung nur über vier Brunnen und bis in die 1950er Jahre sogar nur über Trockentoiletten. In den Jahren 1953–1957 wurde das Innere der Häuser umgebaut, wobei kleine Dreizimmerwohnungen entstanden und die Häuser an die Kanalisation angeschlossen wurden. Diese Gebäude haben bis heute – auch wenn einige unsachgemäße Umbauten erfahren haben – ihr ursprüngliches Aussehen aus dem späten 19. Jahrhundert bewahrt und zeugen so davon, wie die Bergleute hier lebten.

Quelle:Bildungstafel

Eindrücke:Auch wenn sie etwas neuer aussehen, sind es doch immer noch dieselben alten Häuschen.

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