Besucht:20. Juli 2018
Geschichte:Dieses schlichte Denkmal, das sehr natürlich wirkt und in der hiesigen felsigen Landschaft vielleicht sogar untergehen würde, wurde vom akademischen Bildhauer Stanislav Hanzík geschaffen; die Errichtung des Denkmals erfolgte auf Initiative der Patrioten von Křížatec, des Nordböhmischen Luftfahrtarchivs in Most und des Forschers Radovan Helt geschaffen. Die feierliche Enthüllung dieses Denkmals fand am 21. Juli 2001 statt. Das Denkmal wurde zum Gedenken an die amerikanischen Flieger errichtet, die an dieser Stelle ums Leben kamen. Dies geschah am 21. Juli 1944, als ein gewaltiger Luftangriff auf die Chemiewerke in Záluží stattfand. Während dieses Bombenangriffs schossen deutsche Streitkräfte insgesamt vier Flugzeuge ab. Das dritte abgeschossene Flugzeug war eine B-17G „Flying Fortress“ der 15. US-Luftwaffenarmee, die in diesem Wald abstürzte. Pilot John J. Cunningham und Navigator Gerard V. Milburn kamen noch in den Trümmern des Flugzeugs ums Leben. Der verwundete Schütze William D. Riber starb drei Wochen später in einem Lazarett in Teplice. Die übrigen Besatzungsmitglieder sprangen mit Fallschirmen ab. Zu den Abspringenden gehörte der Schütze Casimer Milaszewski, der in der Nähe von Souš landete und angeblich von der deutschen Bevölkerung zu Tode geprügelt wurde. Ein weiterer war Robert W. Buchholz, den der Wind nach Loučná trug; dort wurde er von einem bewaffneten Bauern festgehalten und zur Überstellung nach Osek übergeben, kam dort jedoch nicht an, da er unterwegs von dem Polizisten Albert Anton erschossen wurde. Die übrigen fünf Besatzungsmitglieder gerieten in deutsche Gefangenschaft und überlebten bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.
Quelle:http://rangiroa.sweb.cz/krizatky/letci.html
Eindrücke:Ein schlichtes Denkmal, das an die leidvollen Erlebnisse und Begebenheiten des Zweiten Weltkriegs erinnert.