Besucht:19. Juli 2018
Geschichte:Da das Dorf lange Zeit über kein sakrales Denkmal verfügte, beschlossen die Einwohner im Jahr 1849, ein gusseisernes Kruzifix auf einem Steinsockel zu errichten, um Gott ihre Ehrerbietung und Dankbarkeit zu erweisen. Das wahrscheinlich zweitälteste Denkmal hier ist die Engelsstatue, die älter ist als die Kapelle, aber wahrscheinlich nicht von diesem Ort stammt. Daher nehme ich an, dass die Statue aus einer Kleinstadt oder einem Dorf hierher gebracht wurde, das im Laufe des 20. Jahrhunderts durch den Kohlebergbau zerstört wurde. Der Höhepunkt dieses kleinen sakralen Areals ist dann natürlich die kleine Dorfkapelle, die der Heiligen Anna geweiht ist und 1928 erbaut wurde. Wahrscheinlich wurde die Kapelle nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung nicht mehr instand gehalten und verfiel. Die Innenausstattung wurde vermutlich gestohlen oder zerstört. Die Kapelle wurde schließlich irgendwann in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts oder zu Beginn des 21. Jahrhunderts repariert und renoviert. Was jedoch nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung geschah, sind nur meine Vermutungen.
Eindrücke:Leider habe ich fast keine Informationen über diese Sehenswürdigkeiten gefunden.