Besucht:19. Juli 2018
Geschichte:Der Schwarze Teich ist ein Naturschutzgebiet im Erzgebirge. Es erstreckt sich auf dem Gebiet der Gemeinde Klíny im Bezirk Most, etwa 2,5 km nordwestlich von Klíny auf der linken Straßenseite in Richtung Klíny-Fláje, und reicht mit seinem südlichen Zipfel bis zur Staatsgrenze zu Deutschland. Das Naturschutzgebiet wurde am 8. November 1993 vom Bezirksamt Most ausgewiesen, um den natürlichen Charakter eines hydrologisch, botanisch und faunistisch interessanten Torfmoores zu schützen, das eine Fläche von 13 ha und eine Torfschichtdicke von 1,7 bis 7 Metern aufweist. Teil des Naturschutzgebiets ist der 1,08 ha große Černý rybník (Schwarzer Teich), der dem Naturschutzgebiet seinen Namen gab. Das Gebiet des Naturschutzgebiets liegt auf einer Höhe von 805–815 m, der Wasserspiegel des Teiches liegt auf einer Höhe von 805 m. Der Teich wurde hier im 19. Jahrhundert zur Fischzucht angelegt, wie sein ursprünglicher Name „Forellenteich“ vermuten lässt. Zum Schutzgebiet gehört die Quelle des Baches Svídnice, der durch den Teich fließt und ab dem Gebiet des Naturschutzgebiets die Staatsgrenze zu Deutschland bildet, bis er bei Brandov in den Flájský potok mündet. Die Svídnice entwässert den südlichen Teil des Naturschutzgebiets. Im Osten fließt aus dem Černý-Teich ein namenloser, rechtsseitiger Nebenfluss des Bílý-Baches. Tiefe Entwässerungsgräben im Moor zeugen davon, dass in der Vergangenheit Versuche unternommen wurden, es trockenzulegen. Das Ergebnis dieser Eingriffe sind auch kleinere Wasserflächen in der Umgebung des Teiches. Im nördlichen Teil des Naturschutzgebiets befindet sich ein bedeutender Balzplatz des Birkhuhns. An der geschützten Fauna kommen hier auch der Waldkauz, der Zwergohreule, die Kreuzotter oder die Waldeidechse vor. Auf dem Teich sind auch die Stockente oder die Krickente anzutreffen. Im Naturschutzgebiet überwiegt die typische Moorflora. Hier wachsen zahlreiche Moosarten, an trockeneren Stellen Heidekraut, Sumpf-Spindelstrauch, Heidelbeere und auch Preiselbeere. Von den gefährdeten Pflanzenarten sind hier die Schwarze Segge, der Borstige Wassernabel, die Sumpf-Preiselbeere und der Sumpf-Rosmarin zu finden. An Gehölzen kommen Schwarzkiefer, Sumpfkiefer, Fichte, Weißbirke, Vogelbeere und verschiedene Weidenarten vor. Am südlichen Rand wächst die nicht heimische Fichte, im nordwestlichen Teil die Scheiden-Gänseblümchen. Der östliche Teil geht in einen stark verfeuchteten Fichten-Torfmoorwald über. Zwischen dem westlichen Ufer des Teiches und der Straße befindet sich ein schlichtes Denkmal für Jaroslav Lafek, den Meister der Forstschule aus Fláje, der hier im Jahr 1962 ums Leben kam.
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/%C4%8Cern%C3 % Fisch (natürlich)(C3%AD_Reservierung)
Eindrücke:Ein interessanter, ruhiger Ort mit malerischer Natur.