Besucht:20. Juli 2018
Geschichte:Dieses interessante Barockbauwerk ist keine Kapelle, wie der Name und das Aussehen vermuten lassen, sondern eine prächtige Grabstätte der Familie Lobkowicz. Der Bau dieses Mausoleums wurde 1753 von Oldřich Felix von Lobkowicz für seinen Bruder Ferdinand Wilhelm begonnen, der der Legende nach an dieser Stelle von einem Wildschwein angegriffen wurde. An den durch das Wildschwein verursachten Verletzungen erlag Ferdinand schließlich. Entworfen wurde dieses Mausoleum vom Architekten Andreas Altomonte. Leider war der Bau des Mausoleums von ständigen baulichen und finanziellen Komplikationen begleitet. Als die Bauarbeiten ihren Höhepunkt erreichten, stürzte das Gewölbe jedes Mal in der Nacht ein, wenn es aufgerichtet wurde. Dadurch kam in der Umgebung das Gerücht auf, dass diese Kapelle verflucht sei und vom Teufel selbst zerstört werde, der als riesiger schwarzer Hirsch mit mächtigem Geweih in die Kapelle reite und das errichtete Gewölbe zerstöre. Während der Bauarbeiten ereignete sich schließlich auch ein großes Unglück: Ein Baum fiel auf Oldřich Felix, und der Adlige erlag schließlich seinen Verletzungen. Dieses Ereignis untermauerte den Glauben, dass dieser Ort verflucht sei, und der Bau wurde daraufhin in dem Zustand aufgegeben, in dem er sich befand; nicht einmal die Steinsäulen wurden abtransportiert, und alles blieb an seinem Platz. Niemand aus dem Geschlecht der Lobkowicz vollendete dieses Mausoleum jemals.
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Hrab%C4%9Bc%C3%AD_Kapelle_(Jeze%C5%99%C3%AD)
Quelle:http://www.jezeri.wz.cz/odkazy/okoli.htm
Eindrücke:Ein interessanter Ort, der jedoch leider nach und nach von Wildwuchs überwuchert wird, der ihn zerstört.