Besucht:21. Juli 2018
Geschichte:Dieser Nikolausstollen war einer der bedeutendsten Stollen in diesem Bergbaugebiet. Der Stollen folgte der gleichnamigen Ader, die sich vor allem im nördlichen Teil des Městský vrch befand. Das Bergwerk wurde wahrscheinlich zu einer Zeit gegründet, als hier der Abbau in großem Umfang begann, was irgendwann im 16. Jahrhundert war. Hier wurden vor allem Kupfer- und Silbererz abgebaut, aus denen in der örtlichen Hütte sogenanntes Schwarzkupfer hergestellt wurde, das nach Jáchymov transportiert wurde, wo daraus Silber und auch Kupfer gewonnen wurden. Im Laufe seiner gesamten Existenz wuchs dieses Bergwerk so stark, dass es bis in eine Tiefe von 157 Metern unter der Erde reichte. Der Abbau selbst wurde hier im 18. Jahrhundert eingestellt. Insgesamt beträgt die Länge dieses Stollens etwa 750 Meter. In den Jahren 1936–1938 wurde in diesem Stollen ein Bergbaumuseum eröffnet, das später wieder geschlossen wurde, und bis 1945 diente dieser Stollen als Luftschutzbunker. Danach wurde dieser Stollen aufgegeben. Im Jahr 1998 erregte dieser Stollen Aufmerksamkeit, da einige Zeitzeugen aus der Gegend erwähnten, dass deutsche Soldaten hier am Ende des Krieges einige ihrer Schätze und wichtige Archivunterlagen versteckt hätten, woraufhin hier eine Zeit lang Schatzsucher ihr Unwesen trieben. Anschließend begann die schrittweise Herrichtung des Stollens, um ihn für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, was schließlich am 23. Juni 2018 gelang. Besucher gelangen etwa 420 Meter vom Eingang entfernt in den Stollen.
Quelle:https://www.horasvatekateriny.cz/zivot-ve-meste/informace/interaktivni-mapa/katalog-firem/turisticke-cile/mikulasska-stola-0_11.html
Quelle:https://krusnohori-bez-hranic.cz/hora-svate-kateriny-st-katharinaberg-dulni-dila
Quelle:http://www.krusnehory-erzgebirge.eu/mista/mikulasska-stola
Quelle:https://www.turistika.cz/mista/mikulasska-stola/detail
Eindrücke:Eine interessante Führung, bei der der überflutete Eingang zu den unteren Etagen des Stollens wohl das Interessanteste ist.