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Horní Jiřetín – Kirche Mariä Himmelfahrt

Informationen

Besucht:20. Juli 2018

Geschichte:Ursprünglich stand an dieser Stelle eine gotische Kirche, die erstmals im Jahr 1263 erwähnt wurde. Nach dem Dreißigjährigen Krieg beschloss der Prager Erzbischof Jan Bedřich von Waldstein, hier eine neue Kirche errichten zu lassen, und so entschied er sich im Jahr 1683. Mit dem Bau der neuen Kirche wurde der Waldstein-Architekt Jan Baptista Mathey beauftragt. Der eigentliche Neubau dieser Barockkirche erfolgte dann in den Jahren 1694–1700, es ist jedoch nicht auszuschließen, dass sich in der Kirche Elemente der ursprünglichen gotischen Kirche erhalten haben. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurden dann nach und nach die Ausstattung und die Dekoration des Kircheninneren vorgenommen. Die letzten Reparaturen wurden 1937 durchgeführt, wie die Jahreszahl am Eingangsportal belegt. Nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung am Ende des Zweiten Weltkriegs begann die Kirche allmählich zu verfallen. Auch die Erweiterung des Bergwerks „Centrum“, das in den 1980er Jahren die Ortschaften Dolní Jiřetín und Čtrnáct dvorů zerstörte, trug nicht zur Verbesserung der Situation bei. Dies hatte zur Folge, dass in Horní Jiřetín ein Bauverbot verhängt wurde, sodass die Reparaturen an der Kirche gar nicht erst beginnen konnten. Im Jahr 1994 wurde die Sperre aufgehoben und Fördergrenzen festgelegt, dank derer schrittweise mit dem Wiederaufbau der Gemeinde, aber auch der Kirche begonnen werden konnte, der zu Beginn des 21. Jahrhunderts stattfand.

Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Kostel_Nanebevzet%C3%AD_Jungfrau_Maria_(Horn%C3%AD_Ji%C5%99et%C3%ADn)

Quelle:https://www.hrady.cz/index.php?OID=9012&PARAM=11&tid=28847&pos=450

Eindrücke:Eine malerische Barockkirche, die im Zentrum eines Dorfes steht, das durch den Kohleabbau bedroht ist.

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