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Chrámce – Schloss Chrámce

Informationen

Besucht:19. Juli 2018

Geschichte:Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1381, als die hiesige gotische Burg im Besitz von Jan de Kystern war, der in Chrámce ansässig war. In den Jahren 1408 und 1421 wird Jíra Vchynský aus Vchynice als Eigentümer genannt. Im Jahr 1499 gehörte Chrámce dem Geschlecht aus Černčice. Pavel aus Černčice vermachte im Jahr 1542 das Dorf samt Gutshof seiner Ehefrau Anna Kateřina. Im Jahr 1556 wird Hedvika aus Chrámce aus demselben Geschlecht als Erbin erwähnt, die Chrámce als Mitgift an Pavel Šavel aus Vlková einbrachte. Ihre Tochter Kateřina aus Chrámce (verheiratete Vřesovcová) ließ die Festung in den Jahren 1570–1571 zu einem Renaissance-Schloss umbauen. Im Jahr 1603 war Kašpar Rejský aus Dubnice der Besitzer, und nach seinem Tod erbte es 1615 sein Bruder Kryštof Rejský aus Dubnice. Im Jahr 1720 erwarb Jiří Oldřich Zessner aus Spitzenberg Chrámce. Nach seinem Tod im Jahr 1745 erbte sein Sohn Johann Franz Zessner aus Spitzenberg den Besitz, der noch im Jahr 1762 Eigentümer war. Im Jahr 1767 verkaufte er Chrámce an Graf Josef Leopold d’Elbeuf, der vor der Französischen Revolution nach Österreich emigriert war. Dieser Besitzer ließ das Schloss in den Jahren 1795–1805 schrittweise zu seiner heutigen klassizistischen Gestalt umbauen. Vom ursprünglichen Bau sind somit nur das Erdgeschoss, in dem noch Renaissance-Elemente und gotische Gewölbe erhalten sind, erhalten geblieben, während das erste Obergeschoss vollständig im klassizistischen Stil umgestaltet wurde. Im Jahr 1843 erwarb der Freiherr Johann Maxmilian von Ehrenberg das Gut und das Schloss. Im Jahr 1864 wurde Graf Rudolf Chotek Eigentümer des Schlosses. Im Jahr 1871 ging es auf seinen Sohn Emerich Chotek über und im Jahr 1881 auf seinen zweiten Sohn Rudolf Chotek jr. Der Gutsbetrieb Chrámce wurde Teil ihres Großguts Bělušice–Chrámce. Im Jahr 1888 wurden Carl und Marie Kurchberger aus Prag zu den Eigentümern. Im Jahr 1898 erwarb Jan Rudolf Čermák eine finanzielle Beteiligung am Gut, gefolgt von seinem Sohn Jan Christián. Nach der Besetzung der Sudeten wurde das Schloss den tschechischen Eigentümern enteignet und an das Reichspostamt übertragen. Im Jahr 1945 waren Jan Christián Čermák und Marie Chlupáčová Miteigentümer des Guts; da sie ihren Anteil mit Schulden belastet hatte, überließ sie ihn dem Miteigentümer. Im Jahr 1949 wurde der Gutshof verstaatlicht. Das Schloss wurde vom Staatsgutshof Most als Erholungsstätte genutzt. In den Jahren 1972–1974 wurde das Schloss anschließend renoviert; dabei wurde im großen Saal das ursprüngliche, zerstörte Fresko durch ein neues Fresko ersetzt wurde; an der Stelle des ursprünglichen Renaissance-Kamins wurde ein neuer Kamin errichtet, doch leider wurden die Kachelöfen zerstört und durch Speicheröfen ersetzt. Im Rahmen der Restitutionen ging es ab 1994 an die ursprünglichen Eigentümer zurück, deren Familie seit 1996 auf dem angrenzenden Bauernhof im Rahmen des ökologischen Landbaus wirtschafft.

Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Chr%C3%A1mce_(z%C3%A1mek)

Eindrücke:Ein sehr interessantes Gebäude, bei dem man sich denkt: „Schade, dass ich nicht hineinschauen kann.“

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