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Černice – Burg Hausberk

Informationen

Besucht:Unbesucht

Geschichte:Hausberk (auch Alberk, Hansberg oder „Unbekannte Burg bei Albrechtice“ genannt) ist eine Burgruine im Erzgebirge, etwa 750 m südwestlich des Dorfes Černice im Kreis Most. Ihre Überreste befinden sich auf einem Felsvorsprung, der an der Südseite des Černický vrch auf einer Höhe von etwa 380 m über dem Meeresspiegel hervorragt. Erhalten geblieben sind lediglich Geländerelikte und kleine Mauerreste. Es sind keine schriftlichen Quellen bekannt, die sich auf die Burg beziehen. In der Literatur wird sie manchmal mit der Renaissancefestung Alberk gleichgesetzt, wie die Überreste der Burg angeblich von den Bewohnern des verschwundenen Albrechtice genannt wurden. Die Lage der Festung Alberk, die nach dem Dreißigjährigen Krieg verschwand, ist unklar, und es wird vermutet, dass sie irgendwo in Albrechtice stand. Der Name Hausberg ist lediglich die historische Bezeichnung für den Burgberg. Archäologische Funde datieren die Entstehung der Burg auf die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts und ihren Untergang auf die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts, wahrscheinlich im Zusammenhang mit der Gründung der benachbarten Burg Eisenberg, dem heutigen Schloss Jezeří, vor dem Jahr 1365, deren Gründer Nevlas von Rvenice war. Laut Milan Sýkora existierte die Burg noch zu Beginn des 15. Jahrhunderts, und ihre Gründer könnten die Hrabišici gewesen sein, die damit die westliche Grenze ihres Herrschaftsgebiets sicherten. Auf jeden Fall war das Erscheinungsbild dieser Burg sehr vielfältig. Der Bereich vor der Burg wurde beim Bau von Waldwegen zerstört, sodass nicht mehr feststellbar ist, wo der Zugangsweg verlief. Dieser führte wahrscheinlich um die erste Vorburg herum, die offenbar dazu diente, den ersten Kontakt mit einem möglichen Feind hinauszuzögern, und gelangte in die zweite Vorburg. Diese war an drei Seiten durch eine etwa 160 cm dicke, bis zu einer Höhe von etwa 50 cm erhaltene Mauer befestigt, die weiter unten am Hang errichtet worden war. Von der Befestigung und den Gebäuden des eigentlichen Vorburgbereichs ist nichts erhalten geblieben. Der Burgkern ist durch einen breiten Graben vom Vorwerk getrennt. An der Spitze des Kerns stand ein runder Bergfried mit einem Durchmesser von etwa 10 m, der eine Mauerstärke von 3–4 m aufwies und von einer Ringmauer umgeben war, die wahrscheinlich den gesamten Kern schützte. Unterhalb des Turms, von dem nur noch ein niedriger Kegel aus verwittertem Mauerwerk übrig ist, befand sich auf der Ostseite ein Tor. Der Bereich des Kerns ist heute frei von Bebauung, doch neben dem zweiräumigen Palast am Ende des Felsvorsprungs standen hier zwei weitere Gebäude. Das auffälligste Objekt im Burgkern ist eine in den Felsen gehauene Vertiefung, die aus der Zeit nach dem Untergang der Burg stammt. Auf der Ostseite war die Burg zudem über ihre gesamte Länge durch einen Graben und einen Wall gesichert. Aufgrund des frühen Niedergangs der Burg stellt die Burg bei Albrechtice ein reines Beispiel für eine Burg vom Typ Bergfrit dar.

Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Hausberk_(Landkreis Most)

Fotoquelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Hausberk_(Landkreis Most)

Eindrücke:Leider habe ich es wegen Erschöpfung und einem Zusammenbruch nicht geschafft, mich zu dieser Burg hochzuschleppen, und deshalb schummele ich hier ein bisschen.

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