Besucht:19. Juli 2018
Geschichte:Die St.-Jiljí-Kirche, die sich in dem malerischen Dorf Bečov befindet, ist ein wahres Juwel der historischen Architektur. Ihre Wurzeln reichen bis zur Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert zurück, als ihr romanischer Kern erbaut wurde.
Im Laufe des 14. Jahrhunderts wurde die Kirche im gotischen Stil umgebaut, was ihr ein neues Aussehen verlieh. Doch damit war ihre architektonische Entwicklung noch nicht abgeschlossen. Im Jahr 1767 wurde die Kirche nach den Plänen des renommierten Architekten Andreas Altomont vollständig im Barockstil umgebaut.
Von der ursprünglichen gotischen Ausstattung der Kirche ist bis heute nur die Statue der thronenden Jungfrau Maria erhalten geblieben. Diese Statue wurde im Zuge des barocken Umbaus auf dem Hauptaltar aufgestellt. Die gesamte übrige Innenausstattung der Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist im Barockstil gehalten.
Die St.-Jiljí-Kirche ist bis heute in gutem Zustand, wenn auch etwas verfallen. Sie ist während der Gottesdienste für die Öffentlichkeit zugänglich. Es handelt sich um einen einschiffigen Bau mit einem halbkreisförmig abgeschlossenen Presbyterium. An der Süd- und Nordseite befinden sich Anbauten der Sakristei und der Kapelle, die Westfassade wird durch einen prismatischen Turm ergänzt. Das Presbyterium ist mit einem Tonnengewölbe mit Konche überdacht, was dem Innenraum einen einzigartigen Charakter verleiht.
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Kostel_svatého_Jiljí_(Bečov)
Quelle:https://www.hrady.cz/index.php?OID=8978&PARAM=11&tid=28763&pos=450
Quelle:https://pamatkovykatalog.cz/areal-kostela-sv-jilji-1250267
Eindrücke:Auch wenn es sich um eine schlichte kleine Barockkirche handelt, verbirgt sie doch eine sehr alte Geschichte, die sich in ihrem romanischen Kern widerspiegelt.