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Bečov

Informationen

Wappen der Stadt:

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Besucht:19. Juli 2018

Geschichte:Bečov, auf Deutsch auch als Hochpetsch bekannt, ist ein malerischer Ort, der etwa 9 km südöstlich der Stadt Most liegt. Die Geschichte von Bečov reicht bis ins Jahr 1327 zurück, als König Johann von Luxemburg diesen Ort als Lehen an die Herren von Bergov, eine deutsche Adelsfamilie, vergab.

Im Jahr 1420 gelangte Bečov dank Kaiser Sigismund in den Besitz von Albrecht von Koldic, der bereits die Burg Bílin besaß. Im Jahr 1502 verkaufte Těma von Koldic jedoch den gesamten Besitz, einschließlich Bečov, an Děpolt von Lobkovic.

Im Jahr 1613 schenkte Wilhelm von Lobkovic seiner Frau Benigna von Kolovrat vier Dörfer, darunter Bečov. Bečov wurde zum Zentrum des Gutsbezirks, zu dem auch die umliegenden Dörfer Volevčice, Bedřichův Světec, Zaječice, Patokryje, České Zlatníky und Dobrčice gehörten. Im Jahr 1647 ging Bečov in den Besitz ihres Sohnes Oldřich Adam Lobkovice über.

Nach dem Tod von Oldřich Adam im Jahr 1649 erbte seine Ehefrau Anna Marie von Šternberg Bečov. Im Jahr 1652 heiratete sie Graf Jan von Rottal. Bečov kehrte in späteren Jahren wieder in den Besitz der Lobkovics zurück und wurde Teil des Bílina-Guts, bis die Leibeigenschaft 1848 abgeschafft wurde.

Nach 1850 wurde Bečov zu einer eigenständigen Gemeinde mit der angegliederten Ortschaft Zaječice. Dieser Zustand blieb bis 1960 unverändert, als die zweite Ortschaft Milá an Bečov angegliedert wurde. Im Jahr 1975 wurde das Gebiet der aufgelösten Gemeinde Židovice der Gemeinde angegliedert, wobei es sich um die Katastergebiete Židovice u Bečova, Kamenná Voda und Stránce handelte.

In Bečov gab es wahrscheinlich bereits Mitte des 18. Jahrhunderts eine Schule. Die ursprüngliche Schule stand neben dem Pfarrhaus. Das neue Schulgebäude wurde in den Jahren 1817–1818 errichtet. Eine größere Schule wurde 1899 errichtet und dient heute als Sitz der Gemeindeverwaltung. Im Jahr 1919 wurde hier auch eine tschechische Schule eröffnet, für die 1937 ein neues Gebäude errichtet wurde. Die Grundschule in der Gemeinde besteht bis heute.

In den 1870er Jahren wurde die Eisenbahnstrecke Prag – Most – Hrob – Moldava im Erzgebirge in Betrieb genommen, die auch durch Bečov führte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Großteil der ursprünglichen deutschsprachigen Bevölkerung aus dem Ort vertrieben. In den 1960er Jahren wurde der Ort zu einer sogenannten Zentralgemeinde, was sich unter anderem im Bau einer Plattenbausiedlung niederschlug, die das Erscheinungsbild des Ortskerns veränderte.

Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Bečov

Eindrücke:Eine kleine Stadt, deren Altstadt etwas abseits liegt.

Karte von

Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

Haus Nr. 1 in Bečov
Haus Nr. 5 in Bečov
Haus Nr. 96 in Bečov
Pfarrhaus in Bečov
Die St.-Jiljí-Kirche in Bečov
Kruzifix in Bečov
Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs in Bečov
PP Chloumek in Bečov
Die Statue des Heiligen Florian in Bečov
Statue des Heiligen Johannes Nepomuk in Bečov
Statue des Heiligen Johannes Nepomuk in Bečov
Die Skulpturen der vier Jahreszeiten in Bečov