Besucht:11. Oktober 2019
Geschichte:Wann genau diese Kirche erbaut wurde, ist nicht bekannt. Auch wenn in dieser Kirche die Jahreszahl 1150 gefunden wurde, könnte die Kirche in dieser Zeit im frühgotischen Stil errichtet worden sein. Die erste schriftliche Erwähnung dieser Kirche stammt aus dem Jahr 1334, wo sie bereits als Pfarrkirche bezeichnet wird. Irgendwann in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts oder im 16. Jahrhundert verfiel diese Kirche zusammen mit dem Pfarrhaus. Vermutlich im 16. Jahrhundert wurde an diese Kirche ein Turm im spätgotischen Stil angebaut. Dieser Turm wurde deutlich höher errichtet und war ein markantes Element der hiesigen Skyline. Nach der Schlacht am Weißen Berg wurde die örtliche Pfarrei, die während der Hussitenkriege protestantisch geworden war, wieder zu einer katholischen Pfarrei. Ab dem Jahr 1654 hatte diese Pfarrei ihren ersten ständigen katholischen Pfarrer. Im Jahr 1683 wurde die Kirche dann umfassend renoviert und saniert, wobei eine Kapelle und eine Sakristei angebaut wurden. Im Jahr 1781 brannte diese Kirche leider nieder, wodurch die Decke des Kirchenschiffs einstürzte; bereits 1788 wurde die Kirche jedoch wieder aufgebaut, wobei der Kirchturm auf seine heutige Höhe gekürzt und zudem die hiesige Beinhaus eingerichtet wurde. Im Jahr 1831 wurde in dieser Kirche eine Orgel des Orgelbauers Walter aufgestellt. Im Jahr 1892 wurde die Kirche renoviert; dabei erhielt der Kirchturm eine Bemalung mit einer illusionistischen grauen Quaderverkleidung, und die Orgel wurde durch ein Instrument der Firma Em. Š. Petr aus Prag ersetzt. Im Jahr 1903 erhielt die Kirche dann ihre heutige Empore, und bereits 1913 wurde ihr das heutige pseudoromanische Portal verliehen. Im Jahr 1916 wurden drei der hiesigen Glocken für Kriegszwecke beschlagnahmt; diese wurden in der Zwischenkriegszeit ersetzt, nur um dann während des Zweiten Weltkriegs erneut zwei davon für Kriegszwecke beschlagnahmt zu werden. Im Laufe des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts wurde die Kirche dann schrittweise restauriert.
Quelle:https://www.hrady.cz/index.php?OID=12930
Quelle:https://www.mesto-zruc.cz/mesto/historie-mesta/?ftresult_menu=historie
Quelle:https://www.pamatkovykatalog.cz/kostel-povyseni-sv-krize-15394927
Eindrücke:Eine malerische kleine Kirche, an der man ihr Alter und ihre Schönheit wunderbar erkennen kann.