Besucht:12. August 2019
Geschichte:Diese Kirche wurde um das Jahr 1175 im romanischen Stil erbaut und zählt damit zu den ältesten Kirchen dieser Region. Die Kirche verfügte an der Westseite über einen Turm und vermutlich auch über eine Apsis. Im Laufe des 13. Jahrhunderts wurde die Kirche in Richtung Süden im gotischen Stil erweitert. Für diesen Umbau sorgte der örtliche Gutsherr, der irgendwo in der Nähe dieser Kirche in diesem Dorf residierte, nämlich Hroznata von Úžice, der Schwiegersohn von Záviš von Falkenštejn. Anschließend kümmerte sich die Familie von Talmberk um diese Kirche. Sie entschied auch darüber, welche Verzierungen diese Kirche erhalten sollte. Im Laufe des 14. Jahrhunderts wurde der Chorraum abgerissen. Im Laufe des 14. Jahrhunderts wurde sie zur Pfarrkirche, wurde jedoch ebenfalls im 14. Jahrhundert von den Hussiten niedergebrannt und anschließend wieder im gotischen Stil wiederaufgebaut, wobei Elemente des ursprünglichen romanischen Stils erhalten blieben, vor allem in Form eines Teils des Mauerwerks des Kirchenschiffs und der doppelten Fensteröffnungen in der Turmwand. Aus dieser Erneuerung ist bis heute der Chorraum mit einem gotischen Rippengewölbe erhalten geblieben, auf dessen Schlussstein das Wappen der Herren von Talmberk zu sehen ist. Im Laufe des 16. Jahrhunderts wurde diese Kirche zu einer Filialkirche der Pfarrei Rataje nad Sázavou. Die hiesige Sakristei entstand 1726 im Barockstil; bereits 1730 wurde ein neues Fenster eingebaut und einige der vorhandenen Fenster vergrößert. Im Jahr 1759 wurde der Turm aufgestockt und mit einer barocken Kuppel gekrönt; die Innenausstattung des Turms stammt aus der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Im Jahr 1782 wurde diese Kirche wieder zur Pfarrkirche. Im Jahr 1896 wurden eine neue Orgelempore sowie eine Orgel der Firma Mölzer aus Kutná Hora errichtet. Die neuere Ausstattung der Kirche stammt aus dem Jahr 1910 und wurde von Josef Krejčík aus Prag gestaltet. Die Uhr im Turm selbst wurde 1914 an dieser Kirche angebracht. Schließlich wurde diese Kirche im Jahr 2009 einer Filialkirche der Pfarrei Sázava-Černé Budy.
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Kostel_Nanebevzet%C3 %AD_Jungfrau_Maria_(%C3%9A%C5%BEice)
Quelle:https://www.centralbohemia.cz/dr-cs/26002-kostel-nanebevzeti-panny-marie-v-uzicich.html
Quelle:https://www.pamatkovykatalog.cz/kostel-nanebevzeti-panny-marie-15385988
Eindrücke:Eine interessante Kirche, die nicht so alt aussieht, wie sie tatsächlich ist.