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Kutná Hora – Denkmal für die Bergleute von Kutná Hora

Informationen

Besucht:Unbesucht

Geschichte:Ursprünglich befand sich an dieser Stelle der Schacht des St.-Martin-Bergwerks. Dieser Stollen wurde zum stummen Zeugen eines großen Massakers. Dieses Massaker ereignete sich hier zwischen den Jahren 1419 und 1421. Genau zu dieser Zeit fanden hier nämlich die städtischen Kämpfe um Kutná Hora zwischen den deutschen und den tschechischen Bürgern statt. Dieser Streit gipfelte in einem Massaker, bei dem während dieser Zeit nach und nach die tschechischen Einwohner von Kutná Hora und Umgebung gefangen genommen und lebendig in diesen Schacht geworfen wurden. Die Ratsherren von Kutná Hora boten sogar einen „kop“ Groschen für einen Laien und fünf „kop“ Groschen für einen Priester an. Laut dem Chronisten Vavřinec aus Březová wurden hier insgesamt 1.600 Menschen in die Schächte geworfen, doch anderen übertriebenen Schätzungen zufolge sollen bis zu 5.000 Opfer in die Gruben geworfen worden sein. Genau an den Stellen der damaligen Schächte wurde im Jahr 1902 das ursprüngliche Denkmal für diese Bergleute errichtet. Das Denkmal hatte die Form eines Obelisken, der mit einem Kelch gekrönt war. Leider wurde dieses Denkmal im Laufe der Zeit aufgrund des Baus umliegender Häuser zerstört. Schließlich wurde hier 1988 ein neues Denkmal errichtet, das von Josef Pospíšil gestaltet wurde. Dieses Denkmal erinnert bis heute still an dieses tragische Ereignis.

Quelle:https://www.cms-kh.cz/sites/default/files/books/pravdova-pomnik-u-kalicha.pdf

Quelle:https://mistareformace.cz/cs/m/pamatnik-u-kalicha-kutna-hora

Fotoquelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Seznam_kulturEinige_Erinnerungen_an_%C5%BDi%C5%BEkov%C4%9B (Kutná Hora)

Eindrücke:Ein schlichtes Denkmal, das an die tragischen Ereignisse erinnert. Leider habe ich das Denkmal nicht besucht, daher habe ich mir ein Foto ausgeliehen.

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