Besucht:13. 9. 2021
Geschichte:Die St.-Markus-Kirche ist eine römisch-katholische Kirche, die dem heiligen Markus in Sušany geweiht ist. Die Kirche wurde im gotischen Stil in Sušany vor 1357 erbaut, als sie zum ersten Mal schriftlich als Pfarrkirche erwähnt wurde und der Pfarrer des Sušanyer Benefiziums Johann hieß. Ihr Schirmherr war Bernhard von Vildenfels, der zu dieser Zeit wahrscheinlich Besitzer eines Teils des Dorfes war. Es ist möglich, dass sie als Gerichtskirche am Hof eines lokalen Adligen diente (bereits 1281 wird Peter von Sušan erwähnt). In der Renaissance wurden einige Fenster vergrößert, aber erst 1729 erfolgte ein größerer Umbau im Barockstil, bei dem wahrscheinlich auch ein Turm hinzugefügt wurde. Im 17. Jahrhundert wurde das örtliche Pfarrhaus geschlossen, und erst 1777 wurde es durch eine örtliche Kirche ersetzt. Im 19. Jahrhundert wurde das Dach abgesenkt und die barocken Zierelemente an der Fassade entfernt. An der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde die Umfassungsmauer des Friedhofs mit einem Tor errichtet, das noch heute erhalten ist. Nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche nicht mehr instand gehalten und verfiel allmählich. Die Inneneinrichtung wurde entweder zerstört oder gestohlen. Im Jahr 1994 wurde mit der Reparatur des Daches begonnen, und fünf Jahre später wurden Dokumente über die Geschichte der Kirche in einer Kiste auf dem Dach des Kirchturms untergebracht. Die gotische Kirche ist ein einschiffiger Bau mit einem quadratischen Presbyterium, an das sich im Norden eine etwas jüngere Sakristei anschließt, die gewölbt und durch ein gotisches Portal zugänglich ist. Der ursprüngliche Eingang zum Kirchenschiff führte durch einen gebrochenen Bogen von Norden her und ist heute zugemauert. Das Kirchenschiff hat ein Flachdach, während der Altarraum und das Erdgeschoss des Turms mit einem Kreuzgewölbe versehen sind. Der Fußboden ist mit Quadersteinen bedeckt. Im westlichen Teil des Kirchenschiffs befindet sich ein barockes Oratorium auf einfachen Pfeilern. Eine hölzerne Wendeltreppe im Treppenhausanbau führt in die oberen Stockwerke des Turms. Die Fassade des Turms ist nur an den Ecken mit einfachen Rauten verziert. Nur das abgestufte Kranzgesims des Turms hat seinen barocken Charakter bewahrt. Das Zeltdach des Turms mündet in eine achteckige Laterne, die von einer Turmspitze gekrönt wird.
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Kostel_svat%C3%A9ho_Marka_(Su%C5%A1any)
Quelle:https://pamatkovykatalog.cz/kostel-sv-marka-778499
Eindrücke:Es ist eine wunderschöne Kirche, die noch viele ihrer ursprünglichen gotischen Elemente bewahrt hat.