Besucht:13. 9. 2021
Geschichte:Die St.-Matthäus-Kirche ist eine römisch-katholische Kirche, die dem heiligen Matthäus in Přečaple im Bezirk Chomutov geweiht ist. Sie ist von einem verfallenen Friedhof umgeben, zu dem eine Steintreppe aus dem 18. Jahrhundert führt. Die gotische Pfarrkirche in Přečaple wird bereits 1356 erwähnt, als das Dorf im Besitz des Benediktinerklosters in Teplice war, dem es bis 1420 gehörte. 1378 ermöglichte das Kloster durch seine Schenkung, dass es in Prečaple neben einem Pfarrer auch einen Kaplan gab. Obwohl die umliegende Bevölkerung im 16. Jahrhundert überwiegend protestantisch war, übernahmen die Jesuiten aus Chomutov während der Rekatholisierung des Gutes im Jahr 1592 die Schirmherrschaft über die Kirche. Einer ihrer Priester wurde von den Dorfbewohnern bei der Taubenjagd getötet, als seine Kugel das Strohdach in Brand setzte und mehrere Häuser in Flammen aufgingen. Zum Gedenken an dieses Ereignis wurde ein Sühnekreuz aufbewahrt, von dem leider nur ein schwaches Fragment erhalten geblieben ist. Zwischen 1720 und 1728 wurde die Kirche im Barockstil erheblich umgebaut. 1842 wird sie auf der Karte des Stallkatasters als der Jungfrau Maria geweiht dargestellt. Die Kirche brannte Mitte des 19. Jahrhunderts ab und wurde 1859 wieder aufgebaut. In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts verfiel sie aufgrund mangelnder Instandhaltung, und einige Teile waren einsturzgefährdet. Im Jahr 1973 wurde beschlossen, die am stärksten betroffenen Teile abzureißen. Das Presbyterium mit der Sakristei und die Kapelle des Heiligen Grabes wurden abgerissen, aber der Rest der Kirche wurde zumindest strukturell als Landschaftsdenkmal gesichert. Im Jahr 2013 erhielt die Kirche einen Zuschuss, um mit der Instandsetzung der Kirche zu beginnen, und so begann die schrittweise Restaurierung der Kirche, wenn auch ohne die fehlenden Teile, die bereits zugemauert sind. Die Kirche ist ein rechteckiger einschiffiger Bau mit einem quadratischen Turm in der Achse der Westfassade. Die Fassade des Kirchenschiffs ist durch Lysenrahmen und der Turm durch toskanische Pilaster gegliedert. Das abgerissene Presbyterium war früher rechteckig, und an seiner Nordseite befand sich die Sakristei mit dem Oratorium im ersten Stock. Der Turm ist zweistöckig und hat ein Zwiebeldach mit einer achteckigen Laterne.
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Kostel_svat%C3%A9ho_Matou%C5%A1e_(P%C5%99e%C4%8Daply)
Quelle:https://pamatkovykatalog.cz/kostel-sv-matouse-13293064
Eindrücke:Eine wunderschöne Kirche, die die Umgebung dominiert.