Besucht:22. 6. 2021
Geschichte:Die römisch-katholische Kirche Mariä Himmelfahrt stand früher in Nová Ves in der Nähe von St. Marien. Die erste schriftliche Erwähnung der ursprünglich gotischen Kirche findet sich in der Abschrift der Gründungsurkunde, mit der Bischof Johannes von Dražice am 3. Oktober 1313 auf Antrag des Pfarrers Heinrich von Křimov die Gründung einer Filialkirche in Nová Ves genehmigte. Die Kirche in Nová Ves war im Jahr 1361 ebenfalls eine Filialkirche von Křimov. Nach der schematischen Darstellung auf der Karte von Simon Podolski aus dem Jahr 1605 stand an der Seite des Kirchenschiffs ein Turm mit einem Zeltdach. Im Jahr 1606 wurde jedoch an seiner Stelle eine neue Kirche gebaut, die von einem Friedhof umgeben war. Das Patronat über sie hatten die Jesuiten aus Chomutov inne. Sie blieb eine Filialkirche der Pfarrei Krimov, aber 1674 wurde sie der Pfarrei Hora Svatého Šebestián übertragen. Sie wurde 1833 zusammen mit der barocken Friedhofskapelle St. Leonhard abgerissen und ein Jahr später wurde mit dem Bau einer neuen klassizistischen Kirche begonnen, die 1839 geweiht wurde. Der Bau dieser Kirche wurde damals von Václav Böhm aus Málkov geleitet. Im Jahr 1844 wurde ein Turm von Josef Dausch aus Chomutov hinzugefügt. Im Jahr 1844 wurde in der Kirche eine Orgel von František Feller aus Libouček bei Děčín aufgestellt. In der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde die Kirche nicht mehr instand gehalten und verfiel allmählich. Sie verfiel jedoch so sehr, dass sie 1965 ein Grund für die Aufhebung des Denkmalschutzes war und zwei Jahre später abgerissen wurde. Die einschiffige klassizistische Kirche hatte ein rechteckiges Presbyterium mit einer an der Nordseite angebauten Sakristei. An der Westfront befand sich ein Turm mit einem kreuzgewölbten Erdgeschoss. Andere Innenräume hatten flache Decken. Das Kirchenschiff hatte früher eine von zwei Holzsäulen getragene Vorhalle. Auf dem Hauptportalaltar aus der Mitte des 18. Jahrhunderts befand sich ein Gemälde mit der Himmelfahrt der Jungfrau Maria aus der Zeit um 1800. Es wurde durch vier Heiligenstatuen ergänzt: den Heiligen Josef, den Heiligen Petrus, den Heiligen Paulus und den Heiligen Johannes den Evangelisten. Die beiden Seitenaltäre waren der Heiligen Anna (um 1700) und dem Heiligen Linhart (zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts) gewidmet. Auf dem Triumphbogen befand sich früher ein Kruzifix aus der Zeit um 1520 von Ulrich Creutz. Die Ausstattung wurde durch Statuen des Heiligen Johannes von Nepomuk und der Heiligen Anna in den Nischen des Kirchenschiffs (beide aus der Mitte des 18. Jahrhunderts), ein weiteres Kruzifix und ein Taufbecken aus der Zeit um 1800 ergänzt. Außerdem befand sich in der Kirche eine Madonnenstatue aus der Zeit um 1500.
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Kostel_Nanebevzet%C3%AD_Panny_Marie_(Nov%C3%A1_Ves,_Bezirk_Chomutov)
Quelle:http://www.znicenekostely.cz/index.php?load=detail&id=13858
Quelle für historische Fotos:http://www.znicenekostely.cz/index.php?load=detail&id=13858
Eindrücke:Ehemals eine wunderschöne Kirche, die leider grundlos erschossen wurde.