Besucht:20. 9. 2021
Geschichte:Das jetzt abgerissene Gebäude diente ursprünglich als Fabrik für die Produktion von E. Altmann, in der 250 Mitarbeiter aus Měděnec und Umgebung arbeiteten. Die Fabrik wurde als zweistöckiges Gebäude gebaut, mit einem Erdgeschoss aus Ziegeln und einem Fachwerkgeschoss mit Satteldach. Im Jahr 1939 wurde dann die örtliche Fabrik gegründet. Im Jahr 1948 wurde die Fabrik im Zuge der Verstaatlichung stillgelegt. Von Anfang der 1950er Jahre bis 1960 befand sich hier die Unteroffiziersschule des Bundesgrenzschutzes. Danach wurde das Gebäude für verschiedene Zwecke genutzt: Bis 1984 war hier das Institut für Sozialfürsorge untergebracht. Früher wurde das Institut von Nonnen des Ordens des Heiligen Dominikus betreut, die direkt im Institut wohnten, aber nach 1975, nach ihrem erzwungenen Abzug, wurden sie vom kommunistischen Regime durch zivile Mitarbeiter ersetzt. Nach den Aussagen einiger Bewohner von Měděnce gab es jedoch nach ihrem Weggang keine Gewalt mehr im Institut. Nach dem tragischen Brand, der dort am 1. und 2. November desselben Jahres ausbrach, wurde das zweistöckige Gebäude mit einem gemauerten Erdgeschoss und einem hölzernen Aufbau im Wert von über einer Million einhunderttausend Kronen vollständig zerstört. Anschließend wurden die Überreste der Fabrik abgerissen, so dass nur noch die Reste des Zauns und ein Denkmal zur Erinnerung an dieses tragische Ereignis übrig blieben, auf das ich am Denkmal für die Brandopfer gesondert eingehen werde.
Quelle:http://zanikleobce.fzp.ujep.cz/tovarny/index.php?page=record&id=104
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Po%C5%BE%C3%A1r_%C3%9Astavu_soci%C3%A1ln%C3%AD_p%C3%A9%C4%8De_v_M%C4%9Bd%C4%9Bnci
Eindrücke:Das ehemals schöne Gebäude, das auf einer erhaltenen historischen Fotografie zu sehen ist, ist nun unwiederbringlich zerstört.