Besucht:30. 9. 2021
Geschichte:Die Špitálská Bastion in Kadan ist eine mittelalterliche halbkreisförmige Verteidigungsbastion des ersten äußeren Gürtels der Kadaner Stadtmauern. Sie befindet sich zwischen dem Barbakan des Žatecká-Tors und der Kadaner Burg oberhalb der sogenannten Podhradie, die Teil der Špitálské-Vorstadt ist. Daher stammt auch der Name, der von dem ehemaligen Johanniterkrankenhaus in der Nähe der Kirche der Hundertjahrfeier des hl. Die Bastion wurde Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet. Die Burg wurde im gotischen Stil während des Baus des ältesten Teils der Befestigungsanlagen der Königsstadt Kadana errichtet. Während der Belagerung durch die Truppen des Zweiten Kreuzzugs im September 1421 wurde in ihrer Nähe ein Loch von einer Bombe gebohrt, durch das die Kreuzfahrer in die Stadt eindrangen und sie einnahmen. Am Ende des Mittelalters diente sie auch als eine der Garderoben der Stadt. Im Jahr 1494 wurden hier beispielsweise drei Verbrecher aus Doup eingesperrt und später hingerichtet. 1495 wurde Peter Fischer, ein Bürger aus Kadan, hier interniert und seine ursprüngliche Verurteilung zum Tod durch den Strang wurde in eine Bußwallfahrt nach Altötting in Bayern umgewandelt. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde sie zerstört und blieb bis Mitte des 18. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts diente sie vor allem zu Verteidigungszwecken, dann wurde sie auch als Wohnhaus und später als Kulisse für die Gärten und Parks der Podhradie genutzt. Von der Bastei Špitálská kann man einen großen Teil der Vorstadt Špitál und den Maxipsa-Fík-Damm am Fluss Ohře sehen. Von hier aus kann man auch die romanisch-gotische St.-Lorenz-Kirche auf Želina oder den legendären Tafelberg Úhošt' sehen, der bereits Teil des Bergmassivs Doupovské hory ist.
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/%C5%A0pit%C3%A1lsk%C3%A1_ba%C5%A1ta
Eindrücke:Interessante Bastion, aber leider befindet sie sich im oberen Teil, von dem nicht bekannt ist, wie sie aussah.