Besucht:12. 9. 2021
Geschichte:Die Kirche Mariä Heimsuchung ist eine römisch-katholische Kirche, die der Heimsuchung der Jungfrau Maria gewidmet ist. Der Gründungslegende des Wallfahrtsortes zufolge verfluchte ein Hirte eine ungehorsame Schafherde und hörte die Ermahnung der Jungfrau Maria, deren Statue er im Gebüsch sah. Er brachte sie in das Dorf, wo die Einwohner beschlossen, eine Kapelle zu Ehren der Jungfrau Maria zu errichten, aber das Baumaterial wurde immer an den Ort gebracht, an dem die Statue ursprünglich gefunden worden war, und so wurde die Kapelle an der Stelle der heute noch bestehenden Kirche errichtet. Wir wissen nicht genau, wann diese Wallfahrtskapelle gebaut wurde, aber sicher ist, dass sie wahrscheinlich um die Mitte des 16. Jahrhunderts im gotischen Stil errichtet wurde. Jahrhunderts im gotischen Stil erbaut wurde. Die erste schriftliche Erwähnung der Kapelle stammt aus dem Jahr 1592, als Adam und Margareta von Lobkowice ein Gewand mit ihren Namen, den Zeichen der Stifter und dem Jahr der Schenkung stifteten. Im Jahr 1669 wurde die Kapelle um einen Barockturm erweitert und eine Glocke aus dem Jahr 1524 aus Freiberg in Sachsen aufgestellt. Im Jahr 1674 wurde die Kapelle im Rahmen eines umfassenden Barockumbaus in eine Kirche umgewandelt, wobei die ursprüngliche Kapelle zum heutigen Pfarrhaus wurde. Im Jahr 1685 wurde der heutige Glockenturm an die Kirche angebaut und eine weitere Glocke hinzugefügt. Durch diesen Schritt erhielt die Kirche im Wesentlichen ihre heutige Form. Im Jahr 1695 stifteten die Jesuiten der Kirche eine Kanzel. Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche einem weiteren barocken Umbau unterzogen, der vor allem die Umgebung der Kirche in ihrer heutigen Form veränderte. Es wurde eine Außentreppe oder eine Umfassungsmauer errichtet. Der Legende nach wurde diese Kirche zu einer Wallfahrtskirche, und zwar zu einer sehr beliebten, denn vom 18. bis zum 20. Jahrhundert fanden Wallfahrten zu dieser Kirche statt, die bis zu 20.000 Besucher pro Jahr erreichten. Nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde diese Kirche nicht mehr instand gehalten und verfiel allmählich. Glücklicherweise wurde sie 1988 wiederaufgebaut. Was die Innenausstattung betrifft, so befindet sich im Inneren ein Hochaltar, der um 1700 von einem mir unbekannten Künstler im Barockstil geschaffen wurde. Der Altar ist dann mit einem lokalen Pilgeridol geschmückt, nämlich einer gotischen Holzstatue der Jungfrau Maria, die aus der Zeit um 1450 stammt.
Quelle:https://www.hrady.cz/kostel-navstiveni-panny-marie-kvetnov/
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Kostel_Nav%C5%A1t%C3%ADven%C3%AD_Panny_Marie_(Kv%C4%9Btnov)
Eindrücke:Ein schöner barocker Wallfahrtsort, an dem ich leider die gotische Statue nicht gesehen habe.