Besucht:Unbesucht
Geschichte:Ende des siebzehnten Jahrhunderts entstand in Hořenec eine jüdische Gemeinde, die zu wachsen begann. Jahrhunderts lebten hier bereits zwölf jüdische Familien, die ihren Lebensunterhalt durch den Handel mit Federn, Wolle und Leinen oder als Schneider, Metzger und einer auch als Bote verdienten. Hundert Jahre später lebten hier etwa 170 Juden, die über eine eigene Synagoge und einen eigenen Friedhof verfügten. Ihre Kinder besuchten die jüdische Schule in Údlice. Die Synagoge wurde abgerissen, und auf dem jüdischen Friedhof befindet sich ein Massengrab für die Opfer des Todesmarsches von 1945. Der jüdische Friedhof befindet sich im Wald etwa einen Kilometer südöstlich von Hořenec. Das Alter des Friedhofs ist unbekannt, die ältesten erhaltenen Aufzeichnungen stammen aus der ersten Hälfte des 19. Er umfasst eine Fläche von 912 m2 und hat nur drei Grabsteine, was auf die Zerstörung des Friedhofs während des Zweiten Weltkriegs und der sozialistischen Zeit zurückzuführen ist. Früher war der Friedhof von einer Umfassungsmauer umgeben, von der nur noch die Fundamente erhalten sind.
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/%C5%BDidovsk%C3%BD_h%C5%99bitov_v_Ho%C5%99enci
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Ho%C5%99enec_(Nezabylice)
Fotoquelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/%C5%BDidovsk%C3%BD_h%C5%99bitov_v_Ho%C5%99enci
Eindrücke:Das Gelände des Friedhofs, das ich leider aus Zeitgründen nicht fotografiert habe.