Besucht:21. 6. 2021
Geschichte:Diese Gedenkstätte erinnert an die Opfer des Todesmarsches vom Bahnhof in Reitzenhain nach Chomutov. Die Gedenkstätte wurde irgendwann nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs durch die Verlegung des Grabsteins der ursprünglichen deutschen Einwohner an dieser Stelle geschaffen. Konkret handelt es sich um Ferdinand und Franz Merten, deren ursprünglicher Grabstein durch die Anbringung einer Gedenktafel für die Opfer des Todesmarsches verändert wurde. Der eigentliche Todesmarsch begann am 12. April 1945 vom Arbeitslager Treglitz aus, das eine Außenstelle von Buchenwald war. Dort wurden insgesamt 2.350 Menschen auf Züge verladen, die den Bahnhof Reitzenhain erreichten. Dort wurde der Transport von einem alliierten Luftangriff getroffen und musste zu Fuß weitergehen. Das erzürnte die SS-Bewacher, und so wurden die Verwundeten und Menschen, die zu fliehen versuchten, hingerichtet. In der Nacht vom 17. auf den 18. April 1945 setzte sich der Todesmarsch vom St.-Sebastian-Berg nach Chomutov in Bewegung. Auf dieser 18 km langen Strecke wurden insgesamt 215 Opfer getötet oder starben. Der Transport erreichte schließlich sein endgültiges Ziel in Theresienstadt, wo nur 800 der ursprünglich vorgesehenen Personen ankamen.
Quelle:https://www.chomutov-mesto.cz/cz/2005.pripomneli-jsme-vice-nez-500-obeti-pochodu-smrti-na-chomutovsku
Quelle:https://www.vets.cz/vpm/18278-pomnik-obetem-pochodu-smrti/
Quelle:http://www.ohremedia.cz/clanek/8454-trasou-pochodu-smrti-na-chomutovsku
Eindrücke:Ein einfaches Steindenkmal, das ursprünglich ein Grab war.