Besucht:20. 6. 2021
Geschichte:1932, auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise, ereignete sich ein Grubenunglück in der Kohinoor-Mine in der Stadt Lom in der Region Most. Bei dieser Tragödie kamen acht Bergleute ums Leben. Das Bergwerk wurde am folgenden Tag geschlossen und insgesamt 153 Bergleute der Grube Nelson III und 382 Bergleute der Grube Humbold II wurden entlassen. Beide Bergwerke befanden sich ebenfalls in der Region Most. Die Bergleute forderten die Rücknahme ihrer Kündigungen, was jedoch nicht geschah, so dass die Arbeit im gesamten Braunkohlenrevier von Chomutov bis Teplice eingestellt wurde. Diese Arbeiten wurden am 23. März 1932 eingestellt, als der große Streik von Most begann, bei dem etwa 25 000 Bergleute streikten. Bereits am 1. April wurden die Kündigungen zurückgenommen, aber die Bergleute streikten weiter, weil sie von den Arbeitgebern Garantien für die Einhaltung ihrer Vereinbarungen verlangten. Am 13. April 1932 brach eine Gruppe von Bergarbeitern von Chomutov aus auf und geriet dabei mit der Gendarmerie aneinander. Einer der Demonstranten schoss auf die Gendarmen und traf Franz Mayer, einen 25-jährigen Polizisten aus Chomutov, der daraufhin von der wütenden Menge getreten wurde. Er starb, nachdem er ins Krankenhaus gebracht worden war. In der Folge wurden mehrere Bergleute bei diesen Auseinandersetzungen erschossen. Im Jahr 1972 schuf der akademische Bildhauer A. Kudrna ein Denkmal zum Gedenken an diesen Vorfall.
Quelle:https://iispp.npu.cz/mis_public/documentDetail.htm?id=828630
Quelle:https://www.extrastory.cz/mostecka-hornicka-stavka-1932-demonstranti-na-policisty-hazeli-srouby-z-kolejnic-cihly-a-kameni-doslo-ke-zbytecnemu-krveproliti
Eindrücke:Ein einfaches Denkmal zum Gedenken an tragische Ereignisse.