Besucht:21. 6. 2021
Geschichte:Chomutov Experiment oder Experimente ist der Name für drei Wohnhäuser in der Březenecká-Siedlung in Chomutov, die vom Architekten Rudolf Berger entworfen wurden. Sie wurden zwischen 1970 und 1980 gebaut und wurden zu einem der Wahrzeichen der Stadt. Sie sind in einem "Nadelrad" angeordnet - die Häuser sind um 120° zueinander gedreht. In der Mitte befindet sich ein zweistöckiges Gebäude mit dem Spitznamen Hexagon, in dem Geschäfte untergebracht sind. Die Gebäude sind von der Arbeit des schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier inspiriert, insbesondere von der Unité d'habitation in Marseille. Ursprünglich sollten sechs Gebäude gebaut werden, aber das Projekt wurde aufgrund der finanziellen und technischen Anforderungen reduziert. Es handelt sich um achtzehnstöckige Häuser mit einer Länge von 82 Metern, die zahlreiche strukturelle und architektonische Besonderheiten aufweisen, die für die damalige Zeit untypisch waren. Die Gebäudemasse ist vertikal in zwei Teile im Verhältnis von etwa 3/4 unterteilt, wobei jeder dieser Teile auf zwei Reihen monolithischer V-förmiger Stahlbetonpfeiler steht, so dass die Gebäude unterfahrbar sind. Der darunter liegende Raum dient als Parkhaus. Zwischen diesen beiden Teilen liegt der Kern des Gebäudes, in dem sich das Treppenhaus und die Aufzüge befinden. Dieser Kern zeichnet sich durch seine Vollverglasung mit Lux-Sphären aus. An einer der Seiten des Gebäudes befindet sich eine externe Feuertreppe. Das Gebäude kombiniert monolithische und vorgefertigte Technologie. In jedem Gebäude befinden sich insgesamt 230 Wohnungen, davon 190 Maisonette-Wohnungen (176 3+1 und 14 4+1), die sich über die gesamte Breite des Gebäudes erstrecken. Dem Nutzer stehen somit zwei Himmelsrichtungen zur Verfügung. Auf jeder Seite der Wohnung befindet sich eine Loggia. Es gibt 40 Atelierwohnungen.
Quelle:https://cs.wikipedia.org/wiki/Chomutovsk%C3%A9_Experimente
Eindrücke:Ein interessantes Projekt, das wirklich das höchste Wahrzeichen der Stadt ist.