Die Geschichte dieses Ortes
Die Villa Wiesenberg mit ihrem stattlichen, freistehenden Baukörper ist ein hervorragendes Beispiel für die moderne Architektur der 1930er Jahre. Dieses architektonische Kleinod wurde 1932 von den Baumeistern Franz und Karl Prosche entworfen; der Bau wurde ein Jahr später, 1933, fertiggestellt.
Die zweigeschossige Villa mit erhöhtem Erdgeschoss und einem großen Mansarddach verfügt auf allen Seiten über Dachgauben. Die West- und Südfassade werden durch hohe, halbkreisförmige Giebel betont, die dem Gebäude ein unverwechselbares Aussehen verleihen. Die Architektur ist modernistisch geprägt und weist geometrische Elemente auf, die an der durch horizontale Elemente gegliederten Fassade erkennbar sind.
Die Villa hat einen nahezu quadratischen Grundriss. An der Nordseite befindet sich ein polygonaler Risalit mit einer Kuppel auf Dachhöhe und dem Hauseingang. Die Westfassade besitzt einen quadratischen Risalit mit einem Balkon im Obergeschoss, während die Südfassade einen zweigeschossigen, dreiseitigen Risalit mit einem Balkon auf Dachhöhe aufweist.
Die Fassade wird durch Gesimse gegliedert, und alle Fassadenseiten schließen mit einem profilierten Kranzgesims ab. Das Dach ragt über den Grundriss des Gebäudes hinaus. Fenster unterschiedlicher Formen und Größen werden durch vertikale Putzstreifen in abweichender Farbe hervorgehoben. Einige Fenster befinden sich an den Gebäudeecken, und zwei große Giebelgauben werden durch mehrere Gesimse gegliedert.
Der untere Teil des Gebäudes unterscheidet sich farblich vom Rest der Fassade. Die ursprüngliche Farbgestaltung bestand vermutlich aus einer Kombination zweier Putztöne. Heute ist die Fassade jedoch gestrichen, was der Villa ein frisches, modernes Aussehen verleiht. Die Villa Wiesenberg ist wahrlich ein architektonisches Kleinod, das den Geist der Moderne der 1930er Jahre widerspiegelt.
Quelle: https://pamatkovykatalog.cz/vila-11160142 ↗
Fotoquelle: https://mapy.cz/s/jusudozabu
Eine schöne, stattliche Villa, die ich leider nicht fotografiert habe; deshalb habe ich mir erlaubt, ein Foto davon zu übernehmen.
Eindrücke vom Besuch · Miroslav Vytiska


