Die Geschichte dieses Ortes
In der malerischen Kleinstadt Franzensbad erhebt sich das Kurhaus Váh, ein Kleinod der Neorenaissancearchitektur. Seine Mauern wurden 1860 nach Entwürfen eines geheimnisvollen Architekten errichtet, dessen Name im Lauf der Zeit verloren gegangen ist. Es steht an einer markanten Stelle, an der die Dr.-Pohoreckého-Straße und die Poštovní-Straße zusammentreffen. Seine zwei Obergeschosse werden von Satteldächern bekrönt, die die ausgeprägte Gebäudeecke betonen.
Das Eingangsportal empfängt die Besucher mit einem Rundbogen. Auch die rundbogig geschlossenen Fenster sind mit dekorativen Elementen versehen, die der Fassade Charakter verleihen. Balkone in beiden Obergeschossen bieten Erholung und Ausblicke auf die Umgebung. Der Innenraum ist ein Beispiel moderner Eleganz, mit flachen Decken und Stuckdekorationen, die dem Raum eine besondere Note geben. Die Haupttreppe ist mit Arkaden und einem Holzgeländer geschmückt, dessen gotische Motive an die reiche Geschichte des Ortes erinnern.
Das Haus Váh ist kein alleinstehendes Kleinod: Es ist mit dem Nachbargebäude verbunden und bildet mit ihm ein harmonisches Ganzes. Die Hoffassade ist glatt, mit schlichten, aber eleganten Verzierungen unter dem Gesims. Diese vervollständigen den Gesamteindruck von Ruhe und Wohlbefinden, der für eine Kurstadt so typisch ist.
Quelle: https://pamatkovykatalog.cz/lazensky-dum-vah-17653901 ↗
Fotoquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Dr._Pohoreck%C3%A9ho_14_(Franti%C5%A1kovy_L%C3%A1zn%C4%9B)
Ein schönes Kurhaus, das ich leider nicht fotografiert habe; deshalb habe ich mir erlaubt, ein Foto davon zu übernehmen.
Eindrücke vom Besuch · Miroslav Vytiska


