Die Geschichte dieses Ortes
Im Herzen der Stadt steht ein Denkmal zur Erinnerung an Clara Nonner. Als Tochter des örtlichen Bäckers Adam Werner erbte sie dessen florierende Bäckerei und das Haus Nr. 48, das heute als Paříž bekannt ist. Ihre Ehe mit Josef Nonner blieb kinderlos. Deshalb vermachte sie der Stadt bei ihrem Tod im Jahr 1902 ihr Vermögen.
Aus Dankbarkeit für ihre Großzügigkeit beauftragte die Stadt 1904 den Bildhauer Karl Wilfert den Jüngeren aus Cheb mit einem Denkmal zu ihren Ehren. Es wurde 1905 feierlich enthüllt. Ab 1906 wurde aus ihrem Nachlass ein Armenhaus finanziert.
Nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Denkmal aufgegeben und verfiel allmählich. Die ursprüngliche bronzene Gedenktafel ging verloren. In den 1990er Jahren oder im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts wurde das Denkmal jedoch restauriert und mit einer neuen Tafel versehen. Deren Inschrift lautet: „Clara Nonner in Dankbarkeit gewidmet – Františkovy Lázně“. So steht das Denkmal als Zeichen der Dankbarkeit der Stadt für ihre Großzügigkeit.
Quelle: http://www.socharstvi.info/realizace/pomnik-clary-nonner-klary-nonnerove-ve-frantiskovych-laznich/ ↗
Ein schlichtes Denkmal, das den hiesigen Park auf schöne Weise ergänzt.
Eindrücke vom Besuch · Miroslav Vytiska




