Die Geschichte dieses Ortes
Im malerischen Städtchen Franzensbad, das für seine Heilquellen und seine ruhige Atmosphäre bekannt ist, steht das Kurhaus Bellaria. Es gleicht einer zwischen den Reihenhäusern verborgenen Perle. Seine siebenachsige Fassade scheint das Geschehen in der Stadt zu beobachten. Die 1884–1885 errichteten Mauern zeugen vom romantischen Historismus. Obwohl der Urheber der Pläne im Dunkeln bleibt, steht das Haus fest und stolz.
Der dreigeschossige Bau besitzt ein Satteldach, das von drei Gauben gekrönt wird, als seien sie Diademe auf seinem Haupt. Die Fassade ist schlicht, aber elegant. Ihr Schmuck zeugt von handwerklichem Können, und das Eingangsportal empfängt die Besucher mit seinen Bogenfenstern wie mit offenen Armen.
Jedes Fenster in den beiden Obergeschossen wird von dekorativen Elementen gerahmt, die dem Haus Charakter verleihen. Im ersten Obergeschoss sind die Fenster mit Brüstungsfeldern und auf Konsolen ruhenden Gesimsen geschmückt; im zweiten Obergeschoss zieht sich darüber ein gemeinsames Gesims entlang und verbindet sie zu einem harmonischen Ganzen. So bleibt das Haus Bellaria auch nach mehr als einem Jahrhundert seiner ursprünglichen Gestalt treu, als hätte die Zeit nur einen leichten Abdruck ihrer Finger hinterlassen.
Quelle: https://pamatkovykatalog.cz/lazensky-dum-byv-bellaria-20095827 ↗
Fotoquelle: https://mapy.cz/s/kebugubuzu
Ein schönes Kurhaus, das ich leider nicht fotografiert habe; deshalb habe ich mir erlaubt, ein Foto zu übernehmen.
Eindrücke vom Besuch · Miroslav Vytiska


