Cheb – Haus Nr. 447/25
Cheb – Haus Nr. 447/25 · nicht besucht

Prehis / Archiv

Cheb – Haus Nr. 447/25

Ein wunderschönes Haus, das ich leider nicht fotografiert habe, weshalb ich mir erlaubt habe, ein Foto davon zu verwenden.

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Kategorie
Häuser, Bauernhöfe, Pfarrhäuser und Villen

Lage / Karte

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Cheb – Haus Nr. 447/25

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Die Geschichte dieses Ortes

In der historischen Stadt Cheb, an der Ecke der Straßen Jateční und Dlouhá, erhebt sich ein prächtiges Bürgerhaus, das ein wahres Juwel der architektonischen Entwicklung ist. Ursprünglich im Renaissance-Stil im 16. Jahrhundert erbaut, ist dieses zweistöckige Eckhaus ein faszinierender Zeuge jahrhundertelanger Veränderungen und Stilrichtungen.

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde das Haus nach den Plänen des renommierten Architekten Giovanni Battista Alliprandi umfassend im Barockstil umgebaut. Durch diesen Umbau erhielt es seine prächtige Barockfassade, die bis heute bezaubert. Die Fassade ist mit einem unteren Erker verziert und stellt ein Meisterwerk der Barockkunst dar.

Das Gebäude verfügt über fünf Fensterachsen, wobei die einzelnen Achsen durch die Verblendungen über den Fenstern und an den Fensterbänken vertikal zu zusammenhängenden Bändern verbunden sind, was einen harmonischen Rhythmus der Fassade erzeugt. Die rechteckigen Fenster mit Steinverkleidung und Fensterlaibungen werden von gewellten Gesimsen über den Fenstern gekrönt. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Mittelachse, die mit Akanthus-Stuckornamenten und Voluten verziert ist, welche der Fassade einen edlen Ausdruck verleihen.

Ursprünglich befand sich im Erdgeschoss unterhalb des Fensters im ersten Stock ein halbrundes Portal, das von toskanischen Pilastern eingerahmt war. Leider wurde dieses Portal im Zuge von Umbauarbeiten im Jahr 1957 entfernt, wodurch der ursprüngliche Rhythmus der Fassade gestört wurde. Die Seitenfassade zur Dlouhá-Straße ist ähnlich gegliedert, allerdings wurde im Erdgeschoss ein neuer rechteckiger Eingang geschaffen, der die Raumaufteilung des Gebäudes veränderte.

Das Dach ist ein steiles Satteldach mit einem Dachgaube, die über der Mittelachse in Richtung der Jateční-Straße angeordnet ist. Beim Betreten des Hofes stößt man auf ein Steinportal mit der Datierung 1770, das diesem bemerkenswerten Bauwerk eine weitere historische Ebene verleiht. Die Hoffassade weist im kürzeren, an die Dlouhá-Straße angrenzenden Teil eine Fensterachse für die Treppe auf, während im an die Jateční-Straße angrenzenden Teil drei Achsen vorhanden sind. In der Ecke des Hofes im Erdgeschoss befindet sich ein segmentförmiges, halbrundes Steinportal der ehemaligen Durchfahrt. In den Obergeschossen über den beiden linken Achsen befinden sich offene Balkone, die dem Gebäude Leichtigkeit und Eleganz verleihen. Die Hoffassade ist glatt, die Fenster sind ohne Laibungen direkt in den Putz eingelassen, was einen Kontrast zur reich verzierten Straßenfassade bildet.

Quelle: https://pamatkovykatalog.cz/mestansky-dum-20486590 ↗

Fotoquelle: https://mapy.cz/s/mugugujamu

Ein wunderschönes Haus, das ich leider nicht fotografiert habe, weshalb ich mir erlaubt habe, ein Foto davon zu verwenden.

Eindrücke vom Besuch · Miroslav Vytiska

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