Cheb – Haus Nr. 1689/67
Cheb – Haus Nr. 1689/67 · nicht besucht

Prehis / Archiv

Cheb – Haus Nr. 1689/67

Ein prächtiges Haus, das ich leider nicht fotografiert habe, weshalb ich mir erlaubt habe, ein Foto davon zu entlehnen.

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Kategorie
Häuser, Bauernhöfe, Pfarrhäuser und Villen

Lage / Karte

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Cheb – Haus Nr. 1689/67

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Die Geschichte dieses Ortes

Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert entstand in Cheb ein bemerkenswertes neobarockes Haus, das bis heute durch seine reichhaltige plastische Fassadengestaltung besticht. Dieses zweistöckige, gemauerte Haus mit rechteckigem Grundriss ist das Werk des renommierten Cheber Baumeisters Josef Pascher, der in den Jahren 1879–1931 eine Reihe bedeutender Gebäude in der Stadt entwarf und umbaute. Sein Werk stellt einen der reinsten Ausdrucksformen des neobarocken Stils in Cheb dar.

Das Haus besticht durch sein Mansarddach mit einem barockanmutenden Giebel und runden Fenstern, was ihm einen einzigartigen Charakter verleiht. Die östliche, siebenachsige Fassade besticht vor allem durch den Haupteingang, der durch Halbfiguren von Atlanten hervorgehoben wird, die den Erker im ersten Stock tragen. Die Fassaden sind reich verziert mit plastischen Ornamenten, figürlichen Motiven und Löwenköpfen mit Rokoko-Verzierungen. Der Eingang wird durch eine zweiflügelige Holztür mit Gitter ergänzt, die die Majestät des gesamten Bauwerks unterstreicht.

Die Fenster sind rechteckig, und ihre Fensterstürze wechseln sich mit plastischen Elementen wie Muscheln, Voluten und Kapitellen ab, während die Fensterbänke mit pflanzlichen Ornamenten verziert sind. Die Hofseite umfasst einen fünfeckigen Treppenrisalit und einen südlichen, zweistöckigen Risalit, der in einem Balkon endet. Dieser Teil wurde später angebaut, wie aus dem Katasterplan von 1943 hervorgeht. Im südlichen Teil des Hofes befindet sich ein Anbau mit einem zweistöckigen Flügel und einem Flachdach.

Die Fassade ist durch rustikalisierte Pilaster gegliedert, und zwischen den Fenstern ragen plastische quadratische Felder hervor. Die Fassaden im Erdgeschoss sind mit einer Rustikabandverzierung mit profilierten Fensterlaibungen geschmückt, während die oberen Stockwerke rechteckige Fenster in bandförmigen Fensterlaibungen mit Voluten und Schlusskeilen aufweisen. Der Hofflügel mit fünf Fensterachsen auf einem leicht gebrochenen Grundriss verfügt über einen neu angebauten Teil mit einem runden Anbau. Die Fenster im Obergeschoss sind original, aus Holz und in vier einzelne Scheiben unterteilt.

Im Zuge der Sanierung wurde die Sgraffito-Fassade mit ihrer illusionistischen Quaderverputzstruktur und den halbrunden Arkaden um die Fenster herum restauriert, über denen sich Medaillons mit Menschenköpfen befinden. Dieses Haus ist ein hervorragendes Beispiel für den klaren und hochwertigen neobarocken Stil und liegt in unmittelbarer Nähe des städtischen Denkmalschutzgebiets von Cheb. Das Werk von Josef Pascher, das wir bis heute bewundern, hat maßgeblich zum architektonischen Erscheinungsbild der Stadt beigetragen und erinnert an die reiche Geschichte und das kulturelle Erbe von Cheb.

Wenn Sie durch die Straßen dieser malerischen Stadt schlendern, sollten Sie unbedingt bei diesem architektonischen Juwel Halt machen. Es wird Sie nicht nur durch sein Erscheinungsbild verzaubern, sondern Ihnen auch einen Einblick in die Vergangenheit gewähren und Ihnen ermöglichen, die künstlerischen Details zu bewundern, die von der Meisterschaft ihres Schöpfers zeugen. So bleibt Cheb eine Stadt, in der sich Geschichte mit architektonischer Schönheit verbindet und in der jeder Winkel seine eigene Geschichte erzählt.

Quelle: https://pamatkovykatalog.cz/cinzovni-dum-2307070 ↗

Fotoquelle: https://mapy.cz/s/beberavoko

Ein prächtiges Haus, das ich leider nicht fotografiert habe, weshalb ich mir erlaubt habe, ein Foto davon zu entlehnen.

Eindrücke vom Besuch · Miroslav Vytiska

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