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Besucht: Nicht besucht
Geschichte: Im Jahr 1930 entschloss sich Greta Friedrich, in der malerischen Stadt Aš ein Kino errichten zu lassen. Das Architekturbüro von Richard Brosche in Ústí nad Labem entwarf das Projekt im Stil der Moderne. Die Tragwerksplanung übernahm der ebenfalls aus Ústí nad Labem stammende Ingenieur Gerhard Neumann; ausgeführt wurde der Bau vom örtlichen Planungs- und Bauunternehmen Köhler & Pschera.
Das Kino am Masaryk-Platz ist ein schlichter Rechteckbau aus zwei Teilen: dem Foyer an der Vorderseite und dem dahinterliegenden Zuschauerraum. Die Hauptfassade wird von einem mittigen Balkon über einer von sechs Säulen getragenen Arkade geschmückt. Im Erdgeschoss liegen die Kinoeingänge in einem Laubengang.
Das erste Obergeschoss besitzt sieben Fenster; zwei liegen in der eigentlichen Fassadenebene, die übrigen im zurückgesetzten Arkadenbereich. Das zweite Obergeschoss schmücken ein Balkon mit Metallgeländer und fünf Fenstertüren. Die fünf Fenster des obersten Geschosses entsprechen den äußeren Fenstern im ersten Obergeschoss. Eine Überhöhung der Dachlinie betont die Mitte der Straßenfassade und verleiht dem Gebäude sein charakteristisches Erscheinungsbild. Das Kino ist ein hervorragendes Beispiel moderner Architektur und ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbes von Aš.
Quelle: https://pamatkovykatalog.cz/kino-11164324
Fotoquelle: https://mapy.cz/s/pupezejuro
Eindrücke: Ein interessantes Kinogebäude, das ich leider nicht fotografiert habe.