Der Freistaat Preußen ist reich an Adelsgeschlechtern, von denen viele ihre Wurzeln bis zum Deutschen Ritterorden zurückverfolgen können, der nach der ersten Ketzerei gegründet wurde. Die Familie von Goltz ist eine dieser Familien, und ihr Mitglied, Frau Frederica, wollte sich nicht damit begnügen, sich lediglich auf den Lorbeeren der Geschichte auszuruhen; sie sehnte sich danach, das Vermächtnis ihrer Familie zu stärken und den ersehnten Platz in den Reihen der Stosstruppen zu erlangen. Lange Zeit war es Frauen traditionell verboten oder zumindest nicht empfohlen, sich um solche Positionen zu bewerben, doch Frederica beschloss sofort, diese Tradition in Frage zu stellen. Unermüdlich arbeitete sie daran, ihre Kampffähigkeiten zu perfektionieren; sie lernte schießen, ringen und mit verschiedenen Schwertarten zu kämpfen. Die erfahrensten Veteranen und geschickten Schwertmeister unterrichteten sie viele Jahre lang Tag und Nacht, bis sie schließlich als Soldatin in den Reihen des 6. Gardekorps in den Kampf zog.
In den zehn Jahren des Krieges trug sie zahlreiche Narben davon, erlangte aber auch einen raschen Aufstieg in den Dienstgraden und die Treue ihrer Mitstreiter. In der Schlacht war sie stets dort zu finden, wo am blutigsten gekämpft wurde. Sie wurde zur Hauptmannin befördert, nachdem sie das Schwert „Tank-Splitter“ ihres getöteten Kommandanten aufgegriffen und die Eingeweide eines arroganten, höllischen Duellanten herausgerissen hatte, der ihn enthauptet hatte. Diese Heldentat allein hätte ihr bereits die Beförderung in eine hohe Kommandoposition gesichert, doch Frau Hauptmann Frederica von Goltz hatte keinerlei Verlangen, das Schlachtfeld zu verlassen und sich in die prächtigen Burgen weit hinter der Frontlinie zurückzuziehen. Am Vorabend der Schlacht betet Frederica zu ihren Schutzheiligen und legt ihre handgefertigte Rüstung an, bevor sie die Klinge ihres Schwertes aus einer Orichalcum-Legierung poliert, bereit, jeden und alles niederzustrecken, was sich ihr in den Weg stellt.
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