Die gefesselten Dämonen sind entstellte, totgeborene Jungtiere verfluchter Teufel, die über tausend Generationen hinweg immer weiter degeneriert und geschwächt wurden und von sadistischen Höllen-Bio-Priestern mit wilden Bestien gekreuzt wurden. Diese niedrigsten aller Dämonen werden bis zum Untergang der Sterne in Knechtschaft gehalten. Sie verfügen über keinerlei Intelligenz, werden von ihrer eigenen perversen Existenz gequält und sind von Bosheit erfüllt, sodass sie nur für die gröbsten Aufgaben taugen. In der innersten Kammer ihres schwarzen Herzens verbleibt der kleinste verdorbene Splitter der Göttlichkeit, das grausame Erbe ihrer einst engelhaften Vorfahren. Dieses trübe Bewusstsein und ihr abstoßender, gefallener Zustand erfüllen die Spuotané-Dämonen mit unendlichem Hass und Neid gegenüber jedem unberührten Teil der Schöpfung.
Auf den endlosen Ebenen der Hölle halten die gefesselten Dämonen ständig große, glühend heiße Kessel am Kochen und werfen verdammte Seelen ins Feuer. Mit Freude werfen sie die unaufhörlich schreienden Seelen in die kochenden Teerfässer, wobei das Leiden der anderen der einzige Trost in ihrem elenden Dasein ist.
In Arbeitskolonnen, die sich aus einer Million Wesen zusammensetzten, behauten Sklaven in den weitläufigen Steinbrüchen den allgegenwärtigen schwarzen Stein, aus dem sie große Türme, Burgen, Zikkurats und Höllentürme errichteten – Denkmäler, die ihre eigene bittere Versklavung verherrlichten.
Die gefesselten Dämonen quälen lange Reihen noch lebender Verdammter, die zum Feuersee marschieren. Ständig peitschen sie sie mit Peitschen aus, die aus den Nervensträngen der noch bei Bewusstsein befindlichen Opfer gefertigt sind. Dieses kolossale menschliche Leid wiederum treibt die goetische Magie der Erzdämonen und ihrer sterblichen Diener an, da es Gottes Plan für das Universum stört.
Wenn sie in den Krieg gerufen werden, erschüttert das Gebrüll dieser brutalen Kreaturen die Grundmauern der Residenz ihres Herrn. Sie sind mit einfachen, aber bösartigen Waffen ausgerüstet und schwelgen in dem Leid, das sie damit verursachen. Diese monströsen Wesen sind mit Äxten, Spießen, gekrümmten Haken, Heugabeln und sogar einfachen Schusswaffen ausgerüstet, die mit höllischem Eisen geladen sind.
Der gefesselte Dämon ist etwa zwei Meter groß und besteht aus Schichten zitternden Fetts und Muskeln, die mit den Malen ihrer Herren gekennzeichnet und von den Messern der Höllenpriester eingeschnitten wurden, um sie als Eigentum höherer Dämonen zu kennzeichnen. Sie weisen tierische Züge auf, wie Hörner und Hufe von Rindern oder Ziegen, sowie affenartige Gliedmaßen mit extrem massiven Knochen. Sie verabscheuen den Anblick ihres eigenen Spiegelbildes, denn tief in ihrem Herzen wissen sie, dass sie ihre Schönheit und ihren Ruhm für immer verloren haben.
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